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Warum für Menschen mit Drittimpfung keine Testpflicht besteht

Von Reinhard Bingener und Julian Staib
06.12.2021
, 05:55
Eine Mitarbeiterin steht am 11. November 2021 mit einem Teststäbchen für einen Abstrich in einer Corona-Teststelle in Laatzen, Niedersachsen.
In Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sind Personen, die eine Auffrischimpfung bekommen haben, von der 2-G-plus-Regelung ausgenommen. Die Landesregierungen begründen das mit dem höheren Schutz – und teils auch mit fehlenden Tests.
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In der vierten Corona-Welle setzt die deutsche Politik inzwischen verstärkt auf die 2-G-plus-Strategie. Das „plus“ steht dafür, dass sich auch die Geimpften und Genesenen testen lassen müssen, bevor sie Bereiche betreten, in denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Das ist gut gemeint – funktioniert derzeit allerdings nicht überall wie gewünscht. Besonders deutlich wird das in Niedersachsen.

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Obwohl die Infektionszahlen und auch die Krankenhausbelegung in dem norddeutschen Bundesland niedriger liegen als in den meisten anderen Ländern, setzt die dortige rot-schwarze Landesregierung auf das Prinzip Vorsicht und daher sehr stark auf 2-G-plus. Wer in Niedersachsen in ein Restaurant geht, ein Fitnessstudio oder zum Friseur, benötigt einen aktuellen, negativen Testnachweis. Ausgenommen von der Testpflicht sind allerdings unter 18-Jährige, außer für Besuche in Shisha-Bars und Diskotheken.

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Autorenporträt / Bingener, Reinhard
Reinhard Bingener
Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.
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Julian Staib
Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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