FAZ plus ArtikelBooster-Impfungen

Der Wert der dritten Dosis

EIN KOMMENTAR Von Joachim Müller-Jung
01.09.2021
, 21:04
Im Impfzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart
So lange gefährliche Impfdurchbrüche selten sind, schließt man besser erst die Impflücken. Doch Risikogruppen können vom „Booster“ sehr profitieren.
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So viel Stress um eine sensationelle Impfung, wer hätte das erwartet? Selbst jetzt, da die Covid-19-Impfung für Jugendliche auch von der Ständigen Impfkommission endlich empfohlen wird, die Sicherheit damit bekräftigt und eine weitere Voraussetzung geschaffen ist, die Impfquote weiter voranzubringen, bröckelt bei vielen die Zuversicht. Die Millionen Impfzauderer sind es nicht allein. Misstrauen breitet sich auch aus, weil mit dem Fortgang der Pandemie in den Herbst hinein neue Unsicherheiten und quälende Fragen auftauchen, die sich selbst durch die Impfautoritäten vorläufig nicht ganz aus der Welt schaffen lassen.

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Ganz oben steht da die Diskussion um Auffrischungsimpfungen, auch „Booster“ genannt. Ob tatsächlich eine zusätzliche, dritte Dosis (bei Johnson & Johnson eine Zweitdosis) nötig wird, um optimalen Impfschutz zu erzielen, ist längst geklärt. Das Immunsystem profitiert fast in jedem Fall. Das überrascht auch nicht sonderlich. Bei vielen Impfungen, nicht zuletzt Kinderimpfungen, gibt es das Dreifachschema. Sie wirken mit dem Booster am effektivsten und deutlich länger.

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Joachim Müller-Jung- Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Joachim Müller-Jung
Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.
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