FAZ plus ArtikelDebatte um Inzidenz

Auf welche Daten kommt es an?

Von Peter Carstens, Berlin
12.07.2021
, 15:48
Krankenhäuser sollen mehr Daten zu ihren Corona-Patienten melden.
Politiker kritisieren die Orientierung an Inzidenzen. Das Robert Koch-Institut will künftig stärker auf andere Werte blicken – und Krankenhäuser müssen mehr Daten melden.
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Das Bundesgesundheitsministerium plant, für die Bewertung der pandemischen Situation in Deutschland mehr unterschiedliche statistische Daten zu berücksichtigen als bisher. Es gebe aber, so ein Sprecher, keine Veränderung der Strategie. Die Diskussion über die angeblich abnehmende Bedeutung der sogenannten Inzidenz ist unterdessen neu entbrannt.

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In mehreren europäischen Ländern, etwa Großbritannien mit 322, Spanien 231 und Niederlande 230, haben vergleichsweise hohe Inzidenzen nicht zu massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Urlaubsbetriebs geführt. Spanien hatte Deutschland zuletzt für seine Bewertung der Inzidenzen kritisiert und darauf hingewiesen, dass in Spanien mehr Menschen als in Deutschland vollständig geimpft seien und damit das Risiko schwerer Verläufe geringer sei. Dies belege auch die geringe Zahl derer, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

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Quelle: F.A.Z.
Peter Carstens - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Carstens
Politischer Korrespondent in Berlin
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