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FAZ plus ArtikelArabische Clans in NRW

Familienbande gegen den Staat

Von Reiner Burger, Düsseldorf
Aktualisiert am 09.05.2019
 - 12:19
Polizisten während einer Kontrolle in der Essener Innenstadt im April 2018.
Gleich mehrere Clans haben sich in der Essener Familien Union vereint. Der Verein hat sogar mal mit der Stadt zusammengearbeitet. Heute sieht das anders aus.

Vor wenigen Tagen fand der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) zum Thema libanesisch-kurdische Familienclans wieder einmal deutliche Worte. So wichtig war ihm die Sache, dass er sogar eine Pressemitteilung verbreiten ließ. Anlass waren die „offensichtlich auch“ von Mitgliedern des Essener Vereins Familien Union e.V. verbreiteten „unverhohlenen Drohungen“ gegen den Berliner Migrationsforscher Ralph Ghadban, wie Kufen am vergangenen Freitag formulierte. Zuvor waren im Internet immer mehr Hass-Videos und Hass-Sprachnachrichten gegen Ghadban aufgetaucht.

Er ist einer der wenigen Wissenschaftler in Deutschland, die sich schon seit vielen Jahren mit den Familienclans und ihrer Parallelgesellschaft in Deutschland befassen. In einer der Botschaften wird dazu aufgerufen, mit Ghadbans Gesicht „den Boden und die Schuhe“ von Angehörigen der auch Mhallamiye genannten Gruppe zu wischen. Eine weitere drohte Ghadban: „Überall, wo ihr ihn findet, seid mit ihm gnadenlos.“ Ghadban, der ursprünglich selbst aus dem Libanon stammt, steht mittlerweile unter Polizeischutz.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Burger, Reiner
Reiner Burger
Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.
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