FAZ plus ArtikelFlutkatastrophe

Hätten die Opfer vermieden werden können?

Von Timo Frasch, Johannes Leithäuser, Stefan Locke und Julian Staib
19.07.2021
, 18:22
Feuerwehrleute im durch das Hochwasser zerstörten Marienthal
Nach den verheerenden Überschwemmungen richten sich die Augen auf Warnsysteme und den Katastrophenschutz. Was lief schief? Und wurden Lehren aus vergangenen Hochwassern gezogen?
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In dem vom Hochwasser verwüsteten Ahrtal in der Eifel laufen auch am Montag noch Rettungseinsätze. Manche Orte wurden bisher nur mit Amphibienfahrzeugen erreicht, die Bevölkerung ist dort nach Angaben der Rettungskräfte immer noch eingeschlossen. Am Montag galt das für Marienthal sowie Rech und Dernau. Auch andernorts ist die Lage weiterhin katastrophal, überall liegt die Infrastruktur brach, es fehlt an Wasser, Strom, Gas und vielerorts immer noch an einer Mobilfunkverbindung. Derweil steigt die Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz stetig, nach Polizeiangaben lag sie am Montag bei 117, mindestens 749 Menschen wurden verletzt.

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Die Katastrophe, die sie in der Nacht auf den Donnerstag heimsuchte, beschreiben Anwohner als eine Art Welle. Immer wieder habe sich das Wasser aufgrund von mitgerissenen Bäumen und Schutt gestaut – und dann unvermittelt Bahn gebrochen, heißt es. Mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit sei der Pegel dann gestiegen. Klar, vor Hochwasser wurde gewarnt.

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Quelle: F.A.Z.
Timo Frasch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Timo Frasch
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Johannes Leithäuser
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Stefan Locke
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Julian Staib
Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.
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