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FAZ plus ArtikelKandidatensuche in der SPD

Die nächste Fahrt geht rückwärts!

Von Peter Carstens, Berlin
 - 08:05
Stürmische Zeiten: Die SPD sucht nach dem richtigen Kurs.zur Bildergalerie

Die deutsche SPD trudelt führungslos durch die Jahreszeiten. Nach dem gescheiterten Versuch ihrer Europa-Abgeordneten, die Wahl von Ursula von der Leyen durch eine Kampagne zur Kommissionspräsidentin zu verhindern, liegt die Sozialdemokratie in Umfragen noch bei zwölf Prozent, Tendenz fallend. Diejenigen, die normalerweise die lange Sommerpause des Parlaments nutzen, um landauf, landab Politik zu erklären, Mitglieder und Bürger in ihren Heimatgegenden aufzusuchen, sind fort oder liegen auf der Lauer. Von Andrea Nahles, der früheren Vorsitzenden, hat man seit Juni kein Wort mehr vernommen. Am häufigsten in der Öffentlichkeit erscheint Sigmar Gabriel.

Der Findungs-Prozess in der SPD für neue Vorsitzende ist eigentlich in vollem Gange. Doch es gibt bis nur wenige offizielle Bewerber. Beim Parteivorstand zugelassen sind erst zwei Kandidaten, der nordhessischen Bundestagsabgeordnete und Staatsminister Michael Roth und die Landtagsabgeordnete Christina Kampmann aus Bielefeld; sie treten als Team an. Andere haben noch was zu besprechen, suchen Unterstützer oder warten ab, wer sich sonst im Feld der potentiellen Bewerber rührt. So wird genau beobachtet, wie sturmfest die Absagen des niedersächsischen Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden Stephan Weil sind. Der sagt zwar bisher stets, er „wolle“ es nicht werden. Das schließt aber nicht endgültig aus, dass Weil es eventuell doch machen muss. Dann brauchte Weil auch noch eine Partnerin, denn der Parteivorstand, dem Weil selbst angehört, wirbt „ausdrücklich“ für „Kandidaturen von Teams“. Als Einzelkandidat wäre man da eigentlich schon vormoderner Außenseiter. Alleine an Weils Haltung zu dieser Frage hängen mindestens zwei, drei weitere eventuelle Kandidaturen. Besonders die von Generalsekretär Lars Klingbeil.

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Quelle: F.A.Z.
Peter Carstens - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Carstens
Politischer Korrespondent in Berlin
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