Neue Statistik

Fast 100 Milliarden Euro für die Bildung

09.12.2009
, 11:00
Die Ausgaben für Bildung sind in Deutschland wieder gestiegen
Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind im laufenden Jahr mit knapp 100 Milliarden Euro höher ausgefallen als veranschlagt. Bildungsministerin Schavan (CDU) sieht Deutschland auf einem guten Weg.
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Die Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden sind in diesem Jahr höher ausgefallen, als ursprünglich vorgesehen. Laut des Statistischen Bundesamtes werden für 2009 Ausgaben in Höhe von 97,9 Milliarden Euro veranschlagt. Das sind vier Prozent mehr als kalkuliert waren.

Wie das Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch unter Berufung auf den diesjährigen Bildungsfinanzbericht weiter mitteilte, werden nach dem Zukunftsinvestitionsgesetz von 2009 bis 2011 insgesamt 8,7 Milliarden Euro zusätzlich für den Bildungsbereich ausgegeben. Noch im Jahr 2006 lagen die Ausgaben für Bildung bei insgesamt 89,2 Milliarden Euro. Dies ist den Statistikern zufolge das letzte Jahr, für das endgültige Angaben aus der Finanzstatistik verfügbar sind.

Insgesamt wurden 2006 198,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben, entsprechend einem Anteil von 8,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Darin enthalten waren neben den staatlichen Ausgaben auch Gelder von Unternehmen, privaten Haushalten, der Bundesagentur für Arbeit, Mittel aus dem Ausland sowie Forschungsausgaben.

Schavan: Deutschland „auf einem guten Weg“

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Auf dem Bildungsgipfel im Oktober 2008 waren sich Bund und Länder in ihrem Beschluss zur Qualifizierungsinitiative in dem Ziel einig, dass in Deutschland der Anteil der Aufwendungen für Bildung und Forschung gesamtstaatlich auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2015 gesteigert werden soll.

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Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) verwies darauf, dass mit knapp 100 Milliarden Euro die Bildungsausgaben einen neuen Rekord erreicht hätten. Der Bildungsfinanzbericht zeige, dass Deutschland auf einem guten Weg sei, das von Bund und Ländern angestrebte Ziel zu erreichen, im Jahr 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Bildung und Forschung aufzuwenden. Zu erreichen sei dies aber nur, wenn auch Länder, Kommunen und Wirtschaft ihre Ausgaben weiter steigerten, sagte sie. Mit den im Koalitionsvertrag vereinbarten zusätzlichen 12 Milliarden Euro gehe die Bundesregierung sehr deutlich in Vorleistung, fügte Schavan hinzu.

Quelle: FAZ.NET mit AP
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