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FAZ plus ArtikelWegen Corona

Pflegende Angehörige sind oft überfordert

Von Kim Björn Becker
Aktualisiert am 30.06.2020
 - 06:11
Die Corona-Krise hat die Betreuung alter Menschen vielfach erschwert.
Fast fünf Millionen Menschen in Deutschland pflegen einen Angehörigen zu Hause. Die Wucht der Corona-Krise hat viele in die Verzweiflung getrieben – wie groß ihre Sorgen sind, zeigt eine neue Studie.

Bei der Frage, wer der größte Pflegedienst des Landes ist, kann man schnell danebenliegen. Die Caritas ist es nicht, auch nicht die Diakonie. Es sind die Angehörigen der Pflegebedürftigen – also Ehepartner, Kinder, auch Geschwister. Schätzungsweise 4,7 Millionen pflegende Angehörige gibt es bundesweit. Eine neue Studie zeigt nun, dass ihre Lage sich durch die Corona-Pandemie teilweise gravierend verändert hat. Fast jeder dritte Befragte gab an, dass sich die Pflegesituation durch Corona verschlechtert habe.

Von zunehmender Hilflosigkeit berichteten 29 Prozent der Befragten, von steigender Verzweiflung 22 Prozent. Litten die Pflegebedürftigen an Demenz, war die Not der Angehörigen noch einmal größer. Das geht aus einer neuen Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Berliner Charité hervor, die der F.A.Z. vorliegt. Das ZQP ist eine Stiftung, die dem Verband der Privaten Krankenversicherung nahesteht. Die Forscher haben zur Zeit des bundesweiten Lockdowns 1000 pflegende Angehörige befragt.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Becker, Kim Björn
Kim Björn Becker
Redakteur in der Politik.
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