FAZ plus ArtikelFünf Ruhetage über Ostern

„Die Mutante wird man so nicht in den Griff bekommen“

Von Sebastian Eder
23.03.2021
, 19:41
Epidemiologin Eva Grill findet, dass die Bedeutung von Schnelltests unterschätzt wird.
Die „Ruhephase“ an den Ostertagen soll die dritte Welle brechen. Die Epidemiologin Eva Grill hält das für unrealistisch. Ein Mobilitätsforscher plädiert dafür, die privaten Treffen mehr in den Blick zu nehmen.
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Die Epidemiologin Eva Grill blickt wenig begeistert auf die jüngsten Corona-Beschlüsse. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte in der Nacht zu Dienstag gesagt, dass eine „Ruhephase“ an den Ostertagen die dritte Welle „ein Stück weit“ brechen solle. Grill, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, sagt dazu: „Ich bin relativ frustriert davon, dass wir seit einem Jahr keine differenziertere Antwort auf die Situation haben.“

Der Aussage des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder auf der Pressekonferenz, man befinde sich in einer neuen Pandemie, stimmt sie zu. „Dieses Wachstum bei den Infektionszahlen, das wir seit einigen Wochen sehen, wird überwiegend von der Mutante B.1.1.7 verursacht. Und dieses Wachstum wird man nicht mit fünf Tagen Lockdown in den Griff bekommen“, so Grill.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Eder, Sebastian
Sebastian Eder
Redakteur im Ressort „Gesellschaft & Stil“.
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