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FAZ plus ArtikelAsylpolitik

Seehofers Nein

EIN KOMMENTAR Von Frank Pergande, Berlin
Aktualisiert am 01.08.2020
 - 08:56
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU)
Bundesinnenminister Seehofer hält nichts davon, wenn Berlin und Thüringen zusätzlich Flüchtlinge aufnehmen wollen. Ihm bleibt auch gar nichts anderes übrig.

Wen würden die Bilder aus überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln nicht bedrücken, vor allem wenn sie Kinder zeigen? Griechenland braucht Entlastung, obwohl sich die EU-Länder im Dublin-Abkommen genau auf so ein Verfahren geeinigt haben: Das Land, wo die Flüchtlinge ankommen, ist zuerst einmal für sie zuständig. Immerhin haben sich einige EU-Länder angesichts der griechischen Lage inzwischen entschlossen, weitere Flüchtlinge aufzunehmen, darunter Deutschland. Erst am Freitag sind wieder 90 Personen im Flugzeug nach Berlin-Schönefeld gekommen, darunter 22 kranke Kinder „mit ihren Kernfamilien“, wie es aus dem Bundesinnenministerium hieß.

Bis Ende August sollen über dieses Programm knapp tausend Flüchtlinge aus Griechenland nach Deutschland kommen, darunter 243 Kinder, die dringend medizinischer Behandlung bedürfen. Bei der Verteilung haben sich Bund und Länder geeinigt. So ist etwa der medizinische Bedarf eines der Kriterien, welches Kind plus Familie wohin kommt. Berlin nimmt dabei mehr Flüchtlinge auf, als es nach dem Verteilungsschlüssel müsste, ebenso Thüringen.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Pergande, Frank
Frank Pergande
Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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