FAZ plus ArtikelRegierungsbildung in Berlin

Sieht so der Aufbruch aus?

EIN KOMMENTAR Von Jasper von Altenbockum
17.10.2021
, 19:40
Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und Bundesminister der Finanzen und Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, am 15. Oktober in Berlin.
Die Spezialität der Sondierer von SPD, Grünen und FDP scheinen bisher vor allem Worte zu sein. Ein Aufbruch verlangt aber Taten.
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So viel Lametta war selten. Wenn die Ampelkoalition, wie Olaf Scholz vermutet, noch bis Weihnachten zustande kommt, wird der Bundeschristbaum vor roten, gelben und grünen Kugeln nur so leuchten. Wie schon die Sondierungen wird die „Fortschrittskoalition“ auch ihre Verhandlungen, die in der Tat nicht lange dauern müssten, mit viel sozialliberaler Ökopoesie begleiten. Denn das ist es, was dieses Bündnis bislang zusammenhält: die Macht der Worte.

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Werden daraus auch Machtworte? Schon nach den Sondierungsgesprächen zeigt sich, wo SPD, Grüne und FDP den Mund zu voll nehmen und wo sie ihrem Anspruch gerecht werden können, einen Aufbruch zur Modernisierung des Landes zu organisieren. Stutzig macht, dass ihr das ausgerechnet in ihrer angeblichen Herzkammer nicht gelingt, in der Klimapolitik.

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Autorenporträt / Altenbockum, Jasper von (kum.)
Jasper von Altenbockum
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