FAZ plus ArtikelPolarisierungsfalle Ukraine

Sprechen wir über deutsche Sicherheitsgarantien

Von Michael Meyer-Resende
16.05.2022
, 11:33
Schwere Waffen aus Deutschland gegen den Aggressor Russland: Die Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr.
Die Debatte über die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine polarisiert. Das ist wenig hilfreich, denn sie lenkt von den wirklich wichtigen Fragen ab. Ein Gastbeitrag.
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Vorbei mit der Einigkeit zur Hilfe der Ukraine gegen den russischen Überfall: Die Diskussion um Lieferungen schwerer Waffen spaltet die Deutschen. Wer argumentiert, die Ukraine solle gegen Mord und Vertreibungen effektiv unterstützt werden, auch mit schweren Waffen, muss sich „kriegstreiberische Rhetorik aus der Zuschauerloge“ (Habermas) vorwerfen lassen. Pro und Contra – beide Seiten beschimpfen sich insbesondere in den sozialen Medien. Die Stimmung ist erhitzt, die Debatte polarisiert.

Polarisierung gehört zur Demokratie. Sie klärt Positionen und macht Alternativen sichtbar. Bei der deutschen Russlandpolitik der vergangenen Jahrzehnte fehlte Polarisierung. Die ständige Versicherung, Deutschland sei von russischer Energie nicht abhängig, wäre in einer polarisierten Debatte vor großem Publikum schwerer haltbar gewesen. Stattdessen gab es viel Harmonie. Einwände wurden weggewischt.

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