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Leopoldina verlangt klare Konzepte für den Schulbeginn

Von Heike Schmoll, Berlin
Aktualisiert am 05.08.2020
 - 09:56
Schulbeginn in einer dritten Klasse in Schwerin
Wissenschaftler der Leopoldina rufen die Bundesländer dazu auf, sich besser auf lokale und regionale Schulschließungen vorzubereiten. In den weiterführenden Schulen empfehlen sie Masken auch im Unterricht.

In ihrer fünften Ad-hoc-Stellungnahme ruft die Nationalakademie Leopoldina die Bundesländer dazu auf, sich besser auf mögliche lokale und regionale Schulschließungen und einen Wechsel von Präsenz- und Onlinebetrieb vorzubereiten. Außerdem empfiehlt die Leopoldina für alle Schüler der weiterführenden Schulen, auch im Unterricht Masken zu tragen sowie die Hygienekonzepte klar zu kommunizieren und streng einzuhalten, also Gruppen zu trennen und Unterrichtszeiten zu verschieben oder den Samstag mit einzubeziehen. Im Unterschied zur Ad-hoc-Stellungnahme aus dem April sind die Kindergärten und Kindertagesstätten durchgehend mitbedacht worden.

Verfasst worden ist die Stellungnahme von Bildungsforschern und Virologen, unter denen auch der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, der Charité-Virologe Christian Drosten und die Direktorin der Universitäts-Kinderklinik Göttingen, Jutta Gärtner, waren. Federführend bei den Bildungsforschern waren der geschäftsführende Direktor des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel, Olaf Köller, Ludger Wößmann vom ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München, sowie Felicitas Thiel vom Arbeitsbereich Schulpädagogik/Schulentwicklungsforschung an der Freien Universität Berlin. In der Autorengruppe wirkten auch der Präsident der Leopoldina, Gerald Haug, sowie der Vizepräsident der Leopoldina, Thomas Krieg, mit.

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Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Schmoll, Heike
Heike Schmoll
Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.
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