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Warum andere Fabriken nicht einfach Corona-Impfstoff herstellen können

Von Ilka Kopplin
05.01.2021
, 10:13
Aussortierte Fläschchen mit Corona-Impfstoff
Die Impfstoffhersteller arbeiten gerade auf Hochtouren – und können den Bedarf an Corona-Impfstoffen dennoch nicht decken. Das liegt an der komplexen Produktion, die ein Werk nicht einfach so auslagern kann.
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In dieser Woche will die europäische Arzneimittelagentur über den Corona-Impfstoff des amerikanischen Pharmakonzerns Moderna entscheiden. Bislang ist nach wie vor nur die Impfung der Partner Biontech und Pfizer zugelassen – was den Mangel an benötigten Dosen umso deutlicher werden lässt. Der Produktionsausbau hätte stärker gefördert werden müssen, lautet ein Kritikpunkt. Dabei wird allerdings verkannt, wie komplex, aufwendig und mitunter langwierig die Produktion von Impfstoffen ist – und wie viele Unternehmen und Partner daran beteiligt sind.

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„Impfstoffherstellung gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Arzneimittel-Produktion überhaupt. Sie braucht immer einen intensiven technischen Vorlauf. Da geht nichts auf Zuruf“, sagte Han Steutel, Präsident des Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller, der F.A.Z. Das gelte insbesondere dann, wenn es um komplett neue Produkte gehe – wie im Falle der Corona-Impfstoffe.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Kopplin, Ilka
Ilka Kopplin
Wirtschaftskorrespondentin in München.
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