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FAZ plus ArtikelOhne Kramp-Karrenbauer

Ziemiak allein im Adenauer-Haus

Von Eckart Lohse, Berlin
 - 18:00
Fühlt sich alleine im Adenauer-Haus ganz wohl: Generalsekretär Paul Ziemiak.

Es wird einsam um Paul Ziemiak. Aber eigenem Bekunden nach freut er sich auf die neue Situation. Der Generalsekretär der CDU stand am Montagnachmittag im Foyer der Parteizentrale und berichtete, nachdem zuvor Präsidium und Vorstand getagt hatten. Die politische Sommerpause ist zu Ende gegangen, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist aus dem Urlaub zurückgekehrt, und selbstverständlich war auch die Vorsitzende der Partei, Annegret Kramp-Karrenbauer, dabei, schließlich leitete sie die Gremiensitzung.

Doch obwohl es so aussah, als sei alles wie immer, hat in der Zentrale der großen Regierungspartei eine neue Zeit begonnen. Dabei hatte es ja schon im Dezember genug Neubeginn gegeben mit dem Wechsel von Merkel zu Kramp-Karrenbauer. Die hatte angekündigt, sie wolle sich um die Partei kümmern und nicht gleich ein Regierungsamt anstreben. Das war die Konstellation, in der Ziemiak zum Generalsekretär gewählt worden war, mehr als Sekretär denn als General. Generalin würde Kramp-Karrenbauer, die sich um nichts anderes zu kümmern hatte als um die CDU.

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Eckart Lohse
Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
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