FAZ plus ArtikelInflation

Für die einen teuer, für die anderen zu teuer

Von Wibke Becker
25.06.2022
, 17:53
Ein Wochenmarkt in Berlin-Schöneberg. Die Inflation in Berlin und Brandenburg stieg laut dem Landesamt für Statistik im Mai auf über acht Prozent.
Butter und Mehl kosten inzwischen viel mehr als noch im vergangenen Jahr. Das bedeutet aber nicht für alle Bürger dasselbe. Wie geht es denen, die am meisten betroffen sind?
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Das Statistische Bundesamt rechnet Monat für Monat die Inflationsrate aus. Im Mai lag sie bei 7,9 Prozent und war damit so hoch wie seit fast fünfzig Jahren nicht mehr.

7,9 Prozent, das klingt erst mal klar und präzise. Die Zahl ergibt sich durch den Verbraucherpreisindex. Dabei wird eine Art imaginärer, repräsentativer Warenkorb erstellt. In diesem Korb liegen 650 Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten in Deutschland monatlich gekauft werden. Ein Bügeleisen ist ebenso dabei wie die Miete einer Garage oder eines Stellplatzes. Das Statistische Bundesamt legt fest, wie wichtig jede dieser Waren ist und welchen Anteil sie am gesamten Einkaufskorb hat. Das Bügeleisen macht zum Beispiel knapp 0,02 Prozent des Warenkorbes aus, die Garage etwa 0,2 Prozent.

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Quelle: F.A.S.
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