FAZ plus ArtikelMerkels Abschied von der Macht

So habe ich es gemacht

Von Eckart Lohse,Berlin/Hamburg
09.12.2018
, 10:49
Angela Merkel am Freitag auf dem Bundesparteitag der CDU
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Angela Merkel hat lange vor dem Höhepunkt ihrer Karriere darüber nachgedacht, wie sie aus der Politik aussteigen will. Nun ist sie den ersten Schritt auf diesem Weg gegangen. Was bedeutet das für Merkel – und für die CDU?
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Es mögen drei-, vielleicht vierhundert Leute im Saal gewesen sein. Jedenfalls nicht tausend, wie auf dem Parteitag. Die Frau mit der vermutlich größten Blazer-Sammlung zwischen Ural und Pyrenäen war gut gelaunt. Zum Scherzen aufgelegt, wie sie es sehr wohl sein kann. Es war der 28. November, und sie erzählte eine Anekdote aus den frühen neunziger Jahren. Eine Anekdote über sich. Über Angela Merkel.

Die Geschichte spielte in der Zeit kurz nach dem Mauerfall. Helmut Kohl regierte von Bonn aus die Bundesrepublik, deren Bevölkerung gerade um 17 Millionen Menschen aus der ehemaligen DDR angewachsen war. Mit Hilfe der Wiedervereinigung hatte er eine Krise, die seine politische Existenz bedrohte, überlebt. Dennoch merkte er, dass er die reichlich angegraute politische Männerwelt durchlüften musste. Er wandte, so erzählte es mehr als ein Vierteljahrhundert später Angela Merkel, eine „ganz besonders effiziente Methode“ an.

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Eckart Lohse
Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
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