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Angebliche Anschlagspläne

Verteidigungsminister relativiert Trump-Aussage

 - 06:30
Der amerikanische Verteidigungsminister Mark Esper in Trumps Domizil Mar-a-Lago in Florida.

Dem amerikanischen Verteidigungsminister Mark Esper liegen nach eigenen Worten keine Hinweise der Geheimdienste vor, dass der Iran konkrete Angriffe auf amerikanische Botschaften plane. Präsident Donald Trump hatte damit die Tötung des hochrangigen iranischen Generals Qassem Soleimani gerechtfertigt.

„Der Präsident hat nicht auf ein spezifisches Beweismittel verwiesen“, sagte Esper am Sonntag dem Sender CBS. „Was der Präsident gesagt hat, ist, dass es möglicherweise weitere Angriffe auf Botschaften geben könnte.“ Auf die Frage, ob Geheimdienstler konkrete Beweise dafür vorgelegt hätten, sagte Esper: „Ich habe keinen mit Blick auf die vier Botschaften gesehen.“

Trump hatte am Freitag erklärt, die Vereinigten Staaten hätten mit der Tötung Soleimanis im Irak geplanten Angriffen auf amerikanische Botschaften zuvorkommen wollen. „Wir haben es getan, weil sie unsere Botschaft in die Luft sprengen wollten“, hatte Trump gesagt und hinzugefügt, Soleimani habe noch weitere Anschlagspläne gehabt.

Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, sagte dem Sender ABC am Sonntag: „Ich glaube nicht, dass die Regierung gegenüber dem Kongress der Vereinigten Staaten ehrlich war.“ Der demokratische Senator Chris Murphy hatte am Freitag mit Blick auf Trumps Aussagen bei Fox News auf Twitter geschrieben: „Lassen Sie uns klar sein – wenn es Beweise für unmittelbar bevorstehende Angriffe auf vier Botschaften gäbe, hätte die Regierung das bei unserer Unterrichtung am Mittwoch gesagt. Das haben sie aber nicht.“

Quelle: Reuters/dpa
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