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FAZ plus Artikel„Blackfacing“ und Nötigung

Virginia und die Geister der Vergangenheit

Von Majid Sattar, Richmond
 - 09:56

Die Bank-Street im Regierungsviertel von Richmond ist zurzeit geschlossen. Übertragungswagen der großen Fernsehsender aus der Hauptstadt Washington versperren vor dem State Capitol, dem Sitz des prächtigen Parlaments von Virginia, den Weg. Nach Beginn des Unabhängigkeitskrieges drängte der Gouverneur darauf, die Hauptstadt von Williamsburg nach Richmond zu verlegen. Dort wurde nach seinen eigenen Plänen die „General Assembly“ im Stil eines römischen Tempels gebaut. Im Parlament steht heute die bronzene Statue dieses „Architekten der Freiheit“, wie Thomas Jefferson hier genannt wird.

So beschaulich es draußen im Park zugeht – im Parlament, das seit den Tagen Jeffersons mehrfach erweitert wurde, herrscht Ausnahmezustand: Senatoren bahnen sich den Weg ins Plenum, Polizei und Saaldiener ermahnen die Journalisten, die Wege freizuhalten. Nebenan in der Rotunde wird einer siebten Schulklasse die Geschichte des Hauses erläutert. Es ist Freitag, letzter Sitzungstag einer Woche, die Virginia so noch nicht erlebt hat.

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Quelle: F.A.Z.
Majid Sattar
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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