<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
Erster Baum war eingegangen

Macron will Trump neue Eiche schicken

 - 13:08

Nachdem eine gemeinsam mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump gepflanzte Eiche symbolträchtig eingegangen ist, setzt Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine pragmatische Lösung. „Ich werde eine andere schicken, das ist kein Drama“, sagte der französische Präsident am Dienstagabend im Schweizer Fernsehender SRF. Er fügte mit Blick auf den eingegangenen Setzling lächelnd hinzu: „Der Arme hat nicht überlebt, weil er wohl einem etwas harten Regime unterzogen wurde.“

Macron hatte die junge Eiche im April 2018 als Gastgeschenk zu einem Staatsbesuch in Washington mitgebracht. Der Baum wies auf die Freundschaft beider Länder hin: Er stammte aus einem nordfranzösischen Wald, in dem im Ersten Weltkrieg mehr als 2000 amerikanische Soldaten im Kampf gegen die Deutschen getötet worden waren.

Trump und Macron pflanzten den Setzling im Garten des Weißen Hauses, die gemeinsame Gartenarbeit sollte sinnbildlich für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Präsidenten stehen. Der Baum wurde dann aber wieder ausgegraben und, wie in den Vereinigten Staaten üblich, in Quarantäne genommen. Dort ging er ein, wie kürzlich bekannt wurde. Kommentatoren stuften das augenzwinkernd als Symbol für die kriselnden Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und den Europäern ein. Zuletzt hatten sich Trump und Macron bei den Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie getroffen.

Video starten

Trump trifft Macron 2018
Gemeinsam eine Eiche pflanzen

Macron wies den Symbolgehalt des Baumtods im Schweizer Fernsehen zurück. „Man sollte nicht dort ein Symbol sehen, wo es keines gibt“, sagte der Präsident. „Das Symbol war es, ihn (den Baum) gemeinsam einzupflanzen.“

Quelle: AFP
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenEmmanuel MacronDonald TrumpSF