FAZ plus ArtikelHessen

Keine Versetzung ohne Partner

22.05.2022
, 20:55
Hessische Polizisten können sich nur in andere Bundesländer versetzen lassen, wenn von dort im Gegenzug ein Beamter nach Hessen wechseln will.
ANZEIGE

Wiesbaden ⋅ Bei fast 100 hessischen Polizisten ruhen nach Angaben des Innenministeriums derzeit Versetzungen zu Polizeien anderer Bundesländer, weil kein Tauschpartner gefunden wird. Zweck dieses Tauschpartnerprinzips sei es, Unterbesetzungen vorzubeugen und eine effektive und nachhaltige Stellenplanung zu ermöglichen, heißt es in einer Antwort von Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag. Insgesamt hätten in den Jahren von 2017 bis 2021 knapp 250 Beamte die Dienststelle gewechselt, ganz überwiegend zu anderen Landespolizeien.

Durch die Austauschversetzung werde personelle Stabilität im Polizeivollzugsdienst gewährleistet, teilte der Innenminister mit. Bei einer Versetzung in eine andere Behörde gelte dieses Tauschverfahren nicht, weil es sich hier um einen Laufbahnwechsel, zum Beispiel in den Verwaltungsdienst, handele. Von den fast 250 Beamten binnen fünf Jahren seien nur zwölf ohne Tauschpartner wegen eines sozialen Härtefalls versetzt worden. „Im Land werden grundsätzlich in einem durch Erlass geregelten Verfahren ausschließlich Härtefälle anerkannt, die in gesundheitlichen Problemen der Polizeivollzugsbeamtin oder des Polizeivollzugsbeamten oder in deren oder dessen Familien liegen.“

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
Sprachkurs
Lernen Sie Englisch
Kapitalanlage
Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
Automarkt
Top-Gebrauchtwagen mit Garantie
ANZEIGE