FAZ plus ArtikelWarnungen vor Briefwahl

Trumps Angst vor reger Wahlbeteiligung

Von Majid Sattar, Washington
27.05.2020
, 13:00
Wahl in Zeiten der Pandemie: Bei einer Nachwahl zum Kongress in Baltimore am 28. April.
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Viele amerikanische Bundesstaaten überlegen wegen Corona, wie die Wahl im November ohne große Menschenmengen vor Wahllokalen zu organisieren wäre. Der Präsident wittert Nachteile für sich – und beklagt Betrug.
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Die Wahlen, da war sich Donald Trump sicher, würden „manipuliert“. In den Wochen vor der Präsidentenwahl 2016 sprach der republikanische Kandidat über kaum etwas so viel wie darüber, dass man ihm den Wahlsieg nehmen werde. Für den Fall einer Niederlage gegen Hillary Clinton baute er vor. Nach dem Wahltag, an dem 135 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben hatten, wurden vier Fälle von Wahlbetrug gemeldet, drei von ihnen durch Republikaner.

Vier Jahre später wiederholt sich dieses Spiel. Vorige Woche warf Trump der Regierung Michigans vor, Briefwahlunterlagen zu versenden. Das sei illegal, befand er und drohte, Mittel für den Bundesstaat zurückzuhalten, wenn dieser an seinem Plan festhalte, „Wahlbetrug zu begehen“.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Sattar, Majid (sat.)
Majid Sattar
Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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