FAZ plus ArtikelFreie Wähler statt Grünen

Bayerns Wirtschaft atmet auf

Von Henning Peitsmeier, München
16.10.2018
, 21:59
Paradies für Spaziergänger und Ökostrombetreiber: Mann mit treuen Begleitern im oberbayrischen Oberding
Im Freistaat ist ein „Weiter so“ möglich: Die CSU kann mit den Freien Wählern regieren. Die blockieren nur bei einem wichtigen Wirtschaftsthema.
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Die letzten Stimmen waren noch gar nicht ausgezählt, da signalisierte Hubert Aiwanger bereits seinen festen Willen, in Bayern mit der CSU eine Regierung bilden zu wollen. „Das ist unser bestes Ergebnis“, kommentierte der Freie-Wähler-Chef jene 11,6 Prozent, die seine Partei in der Landtagswahl am Sonntag geholt hatte, und spekulierte bereits öffentlich über die Zahl der Ministerposten. „Drei Stück an Ministerien werden wohl realistisch sein“, sagte Aiwanger am Montagmorgen, um wenige Stunden später auf fünf zu erhöhen.

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Nach zehn Jahren in der Opposition drängt es den 47 Jahre alten Nebenerwerbslandwirt und Agraringenieur in die Regierungsverantwortung. Dafür stellte der Landtagsfraktionschef und Bundesvorsitzende auch wirtschaftspolitische Forderungen. So verlangte Aiwanger einen Verzicht auf geplante große Stromtrassen von Norddeutschland nach Bayern und weitere Korrekturen an der Energiepolitik. Auch auf bundespolitischer Ebene wollten die Freien Wähler Einfluss nehmen, kündigte Aiwanger an. Es sei ihr Ziel, „die Doppelverbeitragung von Betriebsrenten“ zu beenden.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Peitsmeier, Henning
Henning Peitsmeier
Wirtschaftskorrespondent in München.
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