FAZ plus ArtikelSommerreise auf die Färöer

Die Nummer eins unter den schönsten Inseln

Von Wolfgang Albers
24.09.2021
, 19:11
Die entlegenen Dörfchen, hier Tjoernuvik, haben zwar immer weniger dauerhafte Bewohner, aber ihre Häuser werden zu Wochenendhäusern oder zu Ferienhäusern umgebaut.
Nachdem ein Reisemagazin die Färöer an die Spitze attraktiver Weltgegenden gesetzt hat, waren sie den Sommer über überlaufen. Seit Corona ist es wieder leer.
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Man kann die Location Scouts schon verstehen, die sich für den nächsten James-Bond-Film zur Nordspitze der Insel Kalsoy aufgemacht haben. Dort schickt über steilen Kliffen und nicht minder steilen Grashängen der Leuchtturm von Kallur seine Lichtblitze in die Weite des Nordatlantiks. Ein wilder Ort. Die Stürme aus der Arktis haben mächtig Anlauf genommen, wenn sie auf Kalsoy und die anderen Inseln der Färöer treffen. Diese stemmen sich dagegen mit senkrechten Wänden, die Hunderte von Metern hoch sind und direkt aus dem Meer ragen. Wogen krachen in die Felsen, der Wind zerrt, Seevögel kreischen.

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Auf Kalsoy laufen die Felswände in messerscharfe Grasgrate aus, auf einem hockt der Leuchtturm. Hinter ihm ragt die zerfurchte Felswand des ersten Inselgipfels auf. Oft steckt er in Wolken. Die – als ob nicht unten schon genug Wasser wirbelte – schütten zuverlässig nach.

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