FAZ plus ArtikelCampingurlaub

Wunsch und Wirklichkeit

Von Andreas Lesti
20.05.2022
, 20:05
So sieht das nur bei Outdoor-Influencern aus.
Camping ist eine der günstigsten Urlaubsarten – und seit Corona auch eine der beliebtesten. Doch die Vorstellung von Einsamkeit in der Natur kollidiert oft mit der Realität.
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Spontan mit einem Bus bis an irgendein Seeufer fahren, die Heckklappe öffnen, einsam in der Natur. Die Sonne geht unter, das Lagerfeuer knistert. Und das Ganze für wenig Geld, weil man wild campt oder einen günstigen Campingplatz gefunden hat und sich selbst versorgt. Für viele ist das die Idealvorstellung eines Campingurlaubs.

Doch in den ersten zwei Sätzen stecken leider schon vier Fehler. Erstens: Wer spontan auf einen Campingplatz fährt, wird selten einen schönen freien Platz finden, wahrscheinlicher ist, dass man eng eingepfercht zwischen hundert anderen steht. Zweitens: Einsame Stellplätze direkt am Seeufer gibt es schon lange nicht mehr. Drittens: Wild campen ist verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet. Viertens: Ein gut gelegener Campingstellplatz in einer attraktiven Urlaubsregion kostet mehr als eine Ferienwohnung. Und schon ist es wieder vorbei mit der Camping-Romantik und dem günstigen Urlaub.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Lesti, Andreas
Andreas Lesti
Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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