Majestätisch: Die Raumabahn schlängelt sich durch ein mächtiges Bergmassiv.

Nach Norden!

Text und Fotos von NIKLAS ZIMMERMANN
Majestätisch: Die Raumabahn schlängelt sich durch ein mächtiges Bergmassiv.

06. August 2022 · Verdient Interrail eine Renaissance? Unser Autor legte auf seiner Skandinavien-Reise über 5000 Kilometer mit dem Zug zurück – und kam bis auf die Lofoten.

Tag 1

„Sie müssen aufwachen, aber nicht im Stress“, sagt die Zugbegleiterin, als der Nachtzug aus Deutschland über die Öresund-Brücke von Kopenhagen nach Malmö rollt. Der Weckruf kommt zur richtigen Zeit, denn wir kommen rund 20 Minuten zu früh in der südschwedischen Stadt an. Im Sitzwagen des bunt bemalten „Snälltåget“, Schwedisch für „Schnellzug“, habe ich besser geschlafen, als ich mir zuvor ausgemalt hatte – und von den Brückenüberfahrten über den Kleinen und Großen Belt nichts mitbekommen.

Was macht ein alleinreisender Interrailer kurz nach sieben Uhr morgens in Malmö? Er stärkt sich in der Konditorei „Katarina“ mit Kaffee und einem Süßgebäck namens „Wienerbröd“. Danach ist noch genug Zeit, um an die Meerespromenade zu gehen. Dort brechen zu dieser frühen Stunde nur das Rauschen der See, ein paar Möwen und eine Putzbrigade die Stille. So fühlt es sich an, wenn man im Urlaub angekommen ist. Dieser führt mich unter anderem auf die Lofoten und in den Norden Lapplands, 5175 Kilometer Bahnfahrt werden es bis zur Rückkehr nach Frankfurt.

Unruhig: An Schlaf ist im Nachtzug von Trondheim nach Bodø kaum zu denken. Video: Niklas Zimmermann

Noch ist der wirklich hohe Norden weit weg. Aber ich nähere mich an. Mit einen bis zu 200 Stundenkilometer schnellen Elektrotriebzug geht es weiter über Göteborg nach Oslo. Dieser strahlt deutlich mehr Geschäftsreisenfeeling aus als der „Snälltåget“, dessen Rollmaterial teils aus ausrangierten deutschen Interregio-Wagen besteht und wie eine rollende Jugendherberge wirkt. Als ich gegen 18 Uhr am ersten Übernachtungsort in Oslo ankomme, bin ich seit meiner Abfahrt mehr als 30 Stunden unterwegs. Doch einen Koller fühle ich auch dank der Pausen mit Stadtrundgängen nicht.

Cool Oslo: Der Oslofjord im „Sørenga Sjøbad“ ist nicht gerade warm.
Cool Oslo: Der Oslofjord im „Sørenga Sjøbad“ ist nicht gerade warm.


Tag 2

Schon um halb neun Uhr morgens steht im „Sørenga Sjøbad“ der Sprung in den kühlen Oslofjord auf dem Programm. Später das Munch-Museum und eine „Free Walking Tour“. Ein Teilnehmer hat für seine Bahnfahrt von Trondheim nach Süddeutschland ohne Reservierungen 255 Euro bezahlt, was nur etwas mehr als 100 Euro günstiger als mein Interrail-Pass für zehn Tage freie Fahrt in ganz Europa ist. Langweilig ist Oslo bestimmt nicht. Doch das Städtereisendenhotel kommt gestelzt jugendlich daher und auch die viel zu lauten Food-Courts findet man in jeder größeren Stadt. Also verlasse ich Oslo, der flexible Interrail-Pass machts möglich, schon nach zwei statt drei Nächten in Richtung Fjordnorwegen.

Mondän: Die Architekten des neuen Hafenviertels in Oslo scheuten keinen Aufwand.
Mondän: Die Architekten des neuen Hafenviertels in Oslo scheuten keinen Aufwand.


Tag 3

Eine gute Entscheidung. Vor der Reise trieb mich die Befürchtung um, Natur und Kultur sei in Skandinavien ein Entweder-Oder. Nun werde ich eines besseren belehrt. Im Zug von Oslo nach Dombås sitze ich neben Håkon Ramstad, einem Schauspieler, der in einer Theaterinszenierung der bekannten historischen Romantrilogie „Kristin Lavranstochter“ eine Hauptrolle spielt. In der Raumabahn, die dem gleichnamigen Gebirgsfluss durch eine atemberaubende Schlucht herunter nach Åndalsnes folgt, begleitet mich Inge Knoff, ein Bibliothekar und studierter Ideenhistoriker – der wenig später mit seiner Familie auf Interrail-Tour in den Süden Europas geht.

Im kleinen Endbahnhof in Åndalsnes wurde ein stillgelegter Eisenbahnwagen sogar zur Kapelle umfunktioniert. Doch spätestens auf den 45 Minuten Fußmarsch zum Campingplatz, auf dem mein Holzhüttchen steht, wird klar: Norwegen ist ein Autofahrerland. Dass ich meinen großen Rucksack selbst geschultert habe, nötigt der Rezeptionistin gewissen Respekt ab. Leidensfähigkeit ist für Bahnreisende an entlegenen Orten eine vornehme Pflicht. Abends radle ich auf dem geliehenen Elektrofahrrad der tiefgrünen Rauma entlang. Sie fasziniert vor dem Hintergrund schroffer Gebirgsketten auch beim abermaligen Hinsehen.

Endstation: In Åndalsnes endet die Raumabahn direkt neben dem Fjord.
Endstation: In Åndalsnes endet die Raumabahn direkt neben dem Fjord.


Tag 5

Urbaner wird es erst in Trondheim wieder, der zweitgrößten Stadt Norwegens. In der Pilgerherberge neben dem Nidarosdom ist das Frühstück so reichhaltig, dass sich auch die Möwen auf die Lachsbrötchen stürzen. Beim Versuch einer Rettungsaktion komme ich mit den beiden Opfern Susanne und Andrea ins Gespräch. Sie sind nach ihrer Hunderte Kilometer langen Wanderung über den St. Olavsweg am Ziel. Ich selbst lege in Trondheim einen Tag des Müßiggangs ein. Das bietet sich auch an, wenn das größte Heiligtum der norwegischen Kirche und die „Gamle Bybro“ (die Brücke mit dem Blick auf die bekannten farbigen Häuser) direkt neben der Herberge liegen, in der es auch Kaffee, Kuchen und einen Lesesalon gibt.

Farbenfroh: Die Häuser neben der „Gamle Bybro“ sind das Wahrzeichen Trondheims.
Farbenfroh: Die Häuser neben der „Gamle Bybro“ sind das Wahrzeichen Trondheims.

Abends lerne ich im Speisewagen des Nachtzugs nach Bodø Daniela kennen. Sie stammt aus Berlin, lebt aber seit mehr als zehn Jahren in Norwegen – und freut sich, mal wieder Deutsch zu sprechen – und im hohen Norden zu zelten. Rund eine Stunde nach Mitternacht – den Polarkreis haben wir noch nicht erreicht – zieht es mich in den Schlafwagen, in dem das Privatabteil 100 Euro Aufpreis kostet. Die zehnstündige Fahrt mit der Nordlandbahn ist wegen der vielen Kurven unruhig, viel Schlaf bleibt nicht. Man kann getrost auf den Zuschlag verzichten, und durch die großen Fenster im Sitzwagen die Landschaft bewundern.

Stilles Wasser: Der Nachtzug fährt kurz vor Bodø an einem Fjord vorbei. Video: Niklas Zimmermann


Tag 6

Von der Hafenstadt Bodø geht es mit der Fähre nach Moskenes auf die Lofoten. Das Fischerdorf Reine liegt zwischen mächtigen Bergwänden, doch beim Eintreffen nieselt es. Erst am nächsten Morgen bessert sich das Wetter für eine Wanderung auf den Aussichtsberg Reinebringen. Nach rund einer Stunde Aufstieg kann man oben den Ausblick genießen – das wohl meistfotografierte Motiv auf den Lofoten. Doch weil es erst acht Uhr morgens ist – und an den längsten Tagen des Jahres noch nicht wirklich Saison, hält sich der Andrang in erträglichen Grenzen.

Aufstieg geschafft: Der Blick vom Reinebringen ist „das“ Fotomotiv der Lofoten.
Aufstieg geschafft: Der Blick vom Reinebringen ist „das“ Fotomotiv der Lofoten.

Die Herberge „Catogården“, in der ich drei Nächte verbringe, ist die einzige Unterkunft, in der mein Zimmer pro Nacht mehr als 100 Euro kostet. Reine ist wie ganz Norwegen ein teures Pflaster. Immerhin bietet die Unterkunft Aktivitäten an. Wir paddeln zu sechst in Zweier-Kajaks auf dem Reine­fjord. Die Tourleiterin Alida erzählt interessante Dinge. Etwa, dass in Norwegen auch für Frauen die Wehrpflicht gilt – und dass sie sich auf ihren Dienst freut. Alida klärt uns außerdem über die Fischköpfe auf, die in Reine und anderswo auf den Lofoten an den unübersehbaren Holzgestellen hängen. Sie sind in Nigeria seit Jahrzehnten als Eiweißlieferant beliebt und werden, einmal getrocknet, auf die lange Reise nach Afrika geschickt.

Paddelfreuden: Mit Seekajaks geht es auf dem Reinefjord flink voran.
Paddelfreuden: Mit Seekajaks geht es auf dem Reinefjord flink voran.


Tag 8

Erfolgreich überredet die „Catogården“-Mitarbeiterin Żaneta zum „Kundalini-Yoga“. Normalerweise kann ich mich weder für Spiritualität begeistern noch bin ich übermäßig beweglich. Ihre Aufforderung „Feel your emotions!“ löse ich auf spezielle Weise ein. Als die Fahrgäste auf den Bus in Richtung des Ortes Å warten, fährt der vor ihrer Nase einfach ab. Ich gestikuliere und schimpfe. Im Nachhinein erfahren wir, das wir nicht an der blauen Plakette mit dem Bussymbol standen sondern an dem Häuschen mit dem Fahrplan. Doch wie sollen Ortsunkundige wissen, wo die „wirkliche“ Bushaltestelle liegt?

Die Busfahrer haben es auf den Lofoten aber nicht leicht. Auf der Fahrt in den nächsten Übernachtungsort Kabelvåg verkomplizieren riesige Wohnmobile regelmäßig das Vorbeikommen. Die Busfahrer müssen andauernd Verspätungen aufholen. Im Kabelvåger „Vandrerhjem“, das außerhalb der Sommersaison eine Volkshochschule beherbergt, lese ich in einer Lokalzeitung (Google Translator sei Dank), dass der touristische Autoverkehr als Problem erkannt ist und Hoffnungen auf einer neuen, privaten Buslinie liegen, die von Å bis nach Narvik auf dem Festland führen soll. Dort endet die Erzbahn, die vom nordschwedischen Kiruna her kommt.

„Venedig des Nordens“: Henningsvaer liegt auf kleinen, vorgelagerten Inseln.
„Venedig des Nordens“: Henningsvaer liegt auf kleinen, vorgelagerten Inseln.


Tag 11

Einen Tag, nachdem ich bei bestem Sommerwetter den 541 Meter hohen Festvågtinden erklimme, der einen herrlichen Blick über das „Venedig des Nordens“ genannte Fischerdorf Henningsvaer erlaubt, steige ich in Narvik in die Bahn. Sie dient bis heute hauptsächlich dem Transport des Eisenerzes in den Seehafen. Güterzüge mit bis zu 68 Waggons kreuzen unsere Strecke. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden kommt der Zug an der Station Abisko Östra an. Dass das in Schweden liegt, merkt man schon an den tieferen Preisen im Supermarkt. Oder an der günstigen Herberge mit dem fensterlosen Zimmer. Es ist nicht nur eine ökonomische, sondern gar eine gute Wahl. Bei praller Sonne und fast 30 Grad (in Lappland!) bin ich vor der Hitze wie vor den Moskitos gut geschützt.

Also auf zur Mitternachtssonne. Bis 1.30 Uhr morgens hat die Sesselbahn zur Aurora Sky Station unterhalb des Nuolja-Gipfels geöffnet. Schon auf der Fahrt stelle ich fest: Das „weiche“ nördliche Licht ist kein bloßes Klischee, sondern taucht die Gebirgslandschaft tatsächlich in einen milchigen Schimmer. Oben auf dem Gipfel sind lauter Gleichgesinnte. Sie sind in der Mehrzahl keine Touristen, sondern Saisonkräfte wie Tanja aus Stockholm, die in der „Turiststation“ arbeitet und den Blick in Richtung Mitternachtssonne „magic“ findet. Nordenmüdigkeit kennen sie nicht.

Weiches Licht: Über Abisko in Lappland scheint die Mitternachtssonne.
Weiches Licht: Über Abisko in Lappland scheint die Mitternachtssonne.


Tag 13

Während einer zehnstündigen Zugfahrt gelange ich wieder südlich des Polarkreises. Mit meinem reservierten Sitz habe ich einmal mehr Glück. Das Fenster lässt sich öffnen, was zur Kühlung wie zum Fotografieren gut ist (nur das Smartphone nicht fallen lassen!) Direkt hinter mir befindet sich das Bordbistro. Dort servieren sie in der Mikrowelle aufgewärmtes „Reindeer Stew“. Leider wird in der nordischen Bordgastronomie nicht gekocht. Es hat also einen Grund, dass mir ein Sitzpartner in Norwegen vom tschechischen Speisewagen mit frischer Küche und „weißen Tischdecken“ vorgeschwärmt hat.

Alte Schule: Die Erzbahn von Narvik nach Kiruna zieht Eisenbahnromantiker an.
Alte Schule: Die Erzbahn von Narvik nach Kiruna zieht Eisenbahnromantiker an.
Blick frei: Durch die offenen Fenster präsentiert sich die Natur Lapplands.
Blick frei: Durch die offenen Fenster präsentiert sich die Natur Lapplands.

Statt direkt nach Stockholm zu fahren, machte mache ich zuerst an der etwa 500 Kilometer nördlich gelegenen Hohen Küste Halt. Eine Fähre fährt auf die nur 2,8 Kilometer lange und 1,4 Kilometer breite Insel Trysunda. Ich übernachte im „Vandrarhem“, zu dem auch das einzige Café und der Laden für den täglichen Bedarf gehört. Nachdem die Tagesausflügler mit einer zweiten Fähre wieder abgereist sind, habe ich drei Strände – einen sandigen, einen steinigen und einen felsigen – für mich alleine. Zum Baden ist der bottnische Meerbusen im Hochsommer warm genug – der Neoprenanzug blieb unbenutzt. Trysunda ist einen Abstecher wert. Es sei aber gesagt, dass es wegen Schwedens Landhebung in rund 2500 Jahren eine Landbrücke nach Finnland geben könnte. Wer Trysunda noch so erleben will, wie es ist, soll sich etwas beeilen.

Blick zurück: Die Fähre aufs Festland hat auf Trysunda abgelegt. Video: Niklas Zimmermann
Steinig: Die kleine Insel Trysunda glänzt mit Stränden aller Art.
Steinig: Die kleine Insel Trysunda glänzt mit Stränden aller Art.


Tag 15

Nach 24 Stunden auf der Insel mache ich mich doch auf den Weg in die Hauptstadt. Im schicken Stockholm komme ich mir nach dem Eintreffen mit dem schweren Rucksack irgendwie deplatziert vor – als hätte sich in die Großstadt ein Elch verirrt. So ganz geht mir das Gefühl auch am Folgetag nicht ab, als ich gleich zwei „Free Walking Tours“ besuche. Deren Guides erzählen in der auf Schwedisch „Gamla Stan“ genannten Altstadt ganz Unterschiedliches über die freigeistige Königin Kristina, die deutsche Kirche St. Gertrud und die mittelalterliche Fäkalentsorgung.

Touristisch: Städtereisende lieben den Blick vom Monteliusvägen in Stockholm.
Touristisch: Städtereisende lieben den Blick vom Monteliusvägen in Stockholm.

In Stockholm haben sie auf der Insel Långholmen ein früheres Gefängnis in ein Hotel umgebaut. Am letzten Tag überzeugt mich Georgios, der über die Plattform „Meetup“ einen Spaziergang durch den Stadtteil Södermalm organisiert, die richtige Wahl getroffen zu haben. Er sagt, im Gefängnis gebe es das beste Frühstück. Das Lieblingsviertel der Stockholmer Hipster und die „Meetup“-Gruppe sind die perfekte Abwechslung zum Altstadt-Massentourismus. Leider stellen sich ausgerechnet die beiden letzten mit mir im Biergarten verbliebenen Teilnehmer als Putin- und Trump-Anhänger heraus. Bevor ein neuer „Feel your Emotions“-Moment oder gar das Stockholm-Syndrom zuschlägt, suche ich den Absprung.

Schwedische Gardinen: Ein frühere Gefängnis in Stockholm ist nun eine Herberge.
Schwedische Gardinen: Ein frühere Gefängnis in Stockholm ist nun eine Herberge.

Vor dem Sonnenuntergang steige ich in Långholmen noch mal für zwei Stunden in ein Kajak – und bewundere die Stadt vom Wasser aus. Es ist der würdige Abschluss einer Reise, die ich nie auch nur eine Sekunde lang bereut habe. 

Wie Zugreisen mit Interrail funktioniert

Ursprünglich nur für Jugendliche unter 21 Jahren gedacht, bietet das Interrail-Ticket längst auch Erwachsenen die Gelegenheit, Europa mit dem Zug zu entdecken. Ein Pass, der an zehn Tagen innerhalb von zwei Monaten freie Fahrt auf dem ganzen Kontinent ermöglicht, kostet für über Siebenundzwanzigjährige derzeit 401 Euro. Da 2022 das fünfzigste Jubiläumsjahr ist, gab es bereits mehrere Rabattaktionen. Nicht inbegriffen sind die im Fernverkehr in vielen Ländern obligatorischen Sitzplatzreservierungen. Diese können am Bahnschalter wie in der Interrail-App vorgenommen werden, doch häufen sich in den einschlägigen Online-Foren die Klagen über die Unübersichtlichkeit der Reservierungsregeln. Für manche Hochgeschwindigkeitszüge wie den TGV oder den Eurostar werden Zuschläge von 30 Euro und mehr verlangt. In Fernzügen in Norwegen und Schweden kostet die Reservierung eines Sitzplatzes rund fünf bis sieben Euro. Durch das hohe allgemeine Preisniveau in Skandinavien lohnt sich ein Interrail-Ticket für Fernreisende sehr schnell.

Im hohen Norden Kanadas Das Glück des großen Nichts
Acapulco in Mexiko Strand der hochgejagten Träume
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