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Bauschutt vom Atomkraftwerk

Keiner will 5000 Tonnen Biblis-Abfall

Von Hans Dieter Erlenbach
30.08.2021
, 07:03
Das Atomkraftwerk im hessischen Biblis. Bild: Picture-Alliance
Beim Abriss des Atomkraftwerks fällt Bauschutt an, der so gering strahlt, dass er rechtlich als normaler Abfall gilt. Doch Kreis, Gemeinde und Umweltverbände wollen ihn auf keinen Fall auf der Büttelborner Deponie lagern.

Die Atomkraft hat in Deutschland ausgedient, die Kernkraftwerke sind weitgehend stillgelegt und müssen abgebaut werden. Dabei fällt jede Menge Abrissmüll an, vor allem kontaminierter Bauschutt. Ein Teil davon, sogenanntes freigemessenes Abrissmaterial, soll auf der Mülldeponie des Kreises Groß-Gerau in Büttelborn abgelagert und recycelt werden. Doch Bürgerinitiativen und Umweltverbände protestieren dagegen. Auch der Deponiebetreiber will den freigemessenen Abfall nicht in Büttelborn haben.

Am Donnerstagabend trafen sich Bürger mit Vertretern der Politik, der Umweltverbände und Fachleuten. Das Ergebnis: Der Abrissmüll soll dort bleiben, wo er anfällt, nämlich auf dem derzeitigen Kraftwerksgelände in Biblis, eingehaust in einem der Kühltürme.

Quelle: F.A.Z.
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