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Schimmelbefall der Goethe-Höfe

Frankfurter Volksbühne muss Eröffnung verschieben

Von Eva-Maria Magel
 - 09:35
Ein Schauspieler der Fliegenden Volksbühne Frankfurt steht auf dem Stoltze-Brunnen und spricht zu den Besuchern des Hühnermarkts im Jahr 2018.

Die Frankfurter Volksbühne muss ihre geplante Eröffnung am 19. September auf unbestimmte Zeit verschieben. Der Umbau des Cantate-Saals neben dem Goethe-Museum und dem neuen Romantik-Museum verzögert sich: Grund ist ein Schimmelbefall im Untergeschoss. Ein funktionierender Theaterbetrieb schon im September sei nicht zu gewährleisten, so der Theaterleiter Michael Quast.

Der Schauspieler hatte mit seiner „Fliegenden Volksbühne“, die seit 2008 an verschiedenen Orten spielt, zu Spielzeitbeginn endlich eine eigene Spielstätte am Großen Hirschgraben eröffnen wollen. Geplant war Goethes „Reineke Fuchs“. Nun muss der Vorverkauf für alle Vorstellungen bis Jahresende eingestellt werden, bis die Volksbühne mit der städtischen Wohnbaugesellschaft ABG, die das Projekt „Goethe-Höfe“ verantwortet, einen definitiven Eröffnungstermin vereinbaren kann. Beide Seiten seien um eine schnelle Lösung bemüht. Schon den früheren Cantate-Saal, einst Sitz des Frankfurter Volkstheaters von Liesl Christ, hatte Quast mit seinem Ensemble genutzt, bevor er durch den Umbau wieder ohne feste Spielstätte war.

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, über weiter Programmänderungen will das Theater baldmöglichst informieren. „Wir haben noch keine Landeerlaubnis erhalten“, so Quast scherzhaft: Die Fliegende Volksbühne müsse eine Warteschleife über dem Großen Hirschgraben drehen.

Quelle: FAZ.NET
Autorenporträt / Magel, Eva-Maria
Eva-Maria Magel
Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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