Blaulicht in Rhein-Main

Schwerer Autounfall mit Todesopfer – Illegales Autorennen in Wiesbaden

29.09.2020
, 14:10
Vorbeigerauscht: Ein Zeuge hat die Polizei über das Autorennen informiert (Symbolbild).
Am Dienstagmorgen ist ein Motorradfahrer bei einem Unfall bei Biblis-Nordheim ums Leben gekommen. Am Montagabend sind drei Männer ein verbotenes Autorennen in Wiesbaden gefahren. Auf der A4 hat bei Wildeck ein Lastwagen gebrannt.
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Biblis-Nordheim. Am Dienstagmorgen ist es auf einer Landstraße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 56 Jahre alte Autofahrerin hat einem sechzigjährigen Motorradfahrer an einer Kreuzung auf der Landstraße 3261 die Vorfahrt genommen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Beim Aufprall der Fahrzeuge wurde der Motorradfahrer so schwer verletzt, dass er seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle erlag.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt die genaue Unfallursache. Die Strecke war wegen des Unfalls mehr als drei Stunden voll gesperrt.

Wiesbaden. Drei Männer haben sich in Wiesbaden ein verbotenes Autorennen geliefert. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Zeuge am späten Montagabend geschildert, wie zwei zweiundzwanzigjährige Männer und ein Fünfundzwanzigjähriger im Stadtteil Mainz-Kostheim zunächst langsam nebeneinander in Fahrtrichtung Hochheim fuhren. Nach drei aufeinanderfolgenden Hupsignalen hätten sie dann Gas gegeben, seien bis zu einer Kreuzung gerast und hätten dort gewendet.

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Danach seien sie in gleicher Formation weiter in Richtung einer Tankstelle gefahren, hieß es. Auch hier ertönte nach langsamer Fahrt ein Hupsignal woraufhin sie ihre Geschwindigkeit stark erhöhten. Der Zeuge verständigte die Polizei, welche die Autos, Führerscheine und Mobiltelefone der Männer beschlagnahmte. Die drei erwartet ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Wildeck. Nach einem Lastwagen-Brand ist die Autobahn 4 bei Wildeck im Nordosten Hessens in Richtung Westen weiterhin nur einspurig befahrbar. An der Brandstelle müsse die Fahrbahn saniert werden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Wie lange die Arbeiten dauern werden, stand zunächst nicht fest. Verkehrsbehinderungen habe es dadurch am Morgen aber nicht gegeben.

Am Montagabend war der Auflieger eines Sattelzuges vermutlich wegen eines technischen Defekts in Brand geraten. Die Polizei hatte deshalb die A4 für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Westen voll gesperrt. Verletzte gab es nicht. Der Fahrer hatte den Auflieger noch von der Zugmaschine abkoppeln können. Die Feuerwehr rückte an, um die Flammen am Auflieger zu löschen. Weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Der Sachschaden wurde auf rund 70.000 Euro geschätzt.

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Quelle: nitz./dpa
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