FAZ plus ArtikelLohnentwicklung in der Krise

Corona kostet Beschäftigte bis zu zwei Monatslöhne

Von Falk Heunemann
05.07.2021
, 21:48
Vor allem der Aufschwung in der Gastronomie und im Handel lassen die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder steigen.
Die Einschränkungen wegen Covid-19 haben sich vor allem durch Kurzarbeit erheblich auf die Einkommen der Hessen ausgewirkt, wie aktuelle Zahlen zeigen. Es gibt viele Verlierer – und einige Gewinner.

Die rund 82.000 Beschäftigten im hessischen Gastgewerbe haben 2020 die stärksten Lohneinbußen infolge der Corona-Beschränkungen hinnehmen müssen, wie aktuelle Daten des Statistischen Landesamts zeigen. Im Schnitt sanken die Bruttojahresverdienste für Mitarbeiter in Gaststätten und Unterkünften im vergangenen Jahr um 18 Prozent, das entspricht dem Verlust von zwei kompletten Monatsgehältern.

Vollzeitbeschäftigte in der Branche kamen demnach nur noch auf ein Jahreseinkommen von 27.500 Euro brutto, wobei ein erheblicher Teil der Mitarbeiter in der Branche sogar nur Teilzeit arbeitet. Aber auch die Beschäftigten bei Autozulieferern haben mehr als ein Zehntel weniger Lohn erhalten, ihr Jahresverdienst sank allerdings auf 62.000 Euro durchschnittlich.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Heunemann, Falk
Falk Heunemann
Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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