FAZ plus ArtikelPandemie in Hessen

Testpflicht in den Schulen

Von Ewald Hetrodt
12.04.2021
, 21:10
Die geplanten Vorgaben des Bundes zum Infektionsschutz kommen in Hessen so bald noch nicht an. Es gelten weiter die eigenen Regeln, insbesondere im Schulbetrieb. Von Montag an müssen sich die Schüler testen lassen.

Angesichts der steigenden Infektionszahlen wird es nach den Osterferien in den hessischen Schulen keine weiteren Öffnungsschritte geben. „Sosehr das auch schmerzt“, meinten Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Alexander Lorz (beide CDU) am Montagabend nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts. Die beschlossenen Regeln, die auch das Thema der Ausgangssperren betreffen, gelten zunächst bis zum 9. Mai. Danach können Vorgaben in Kraft treten, die im Bundesinfektionsschutzgesetz geregelt werden sollen. Die Beratungen darüber werden sich nach Bouffiers Einschätzung noch bis zum Ende der nächsten Woche hinziehen.

Der Schulunterricht startet am nächsten Montag so, wie er vor Ostern endete. Die Jahrgangsstufen 1 bis 6 bleiben im Wechselmodell. Die Jahrgänge von der siebten Klasse an bekommen Distanzunterricht, und die Abschlussklassen lernen im Präsenzbetrieb. Ein negatives Testergebnis gilt für Schüler und Lehrkräfte künftig als notwendige Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Diese Verpflichtung sei unerlässlich, erklärte Lorz.

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Quelle: F.A.Z.
Ewald Hetrodt - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ewald Hetrodt
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.
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