FAZ plus ArtikelBildungsgerechtigkeit

Migrantenkinder gehen weiterhin seltener aufs Gymnasium

Von David Baldysiak
15.10.2021
, 15:52
Die Herkunft hat Einfluss auf den Bildungsweg: Kinder mit Migrationshintergrund kommen öfter auf die Real- oder Hauptschule.
Eine Studie zeigt: In Frankfurt gehen Kinder mit ausländischen Wurzeln seltener auf höhere weiterführende Schulen. Das Gymnasium ist die beliebteste Schulform in der Stadt.
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Ob ein Kind auf das Gymnasium geht oder nicht, hängt stark vom Wohnort und biographischen Hintergrund eines Schülers ab. Das zeigt die jüngste Erhebung der Stadt zum Thema Schulwechsel. Laut der Ausgabe von „frankfurt statistik aktuell“, die das Frankfurter Bürgeramt Statistik und Wahlen am Donnerstag vorgestellt hat, gab es im Schuljahr 2020/2021 6062 neue Fünftklässler in Frankfurt. 2328 davon ohne Zuwanderungsgeschichte, 2732 mit Migrationshintergrund und 1002 mit ausländischer Staatsangehörigkeit.

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Von den deutschen Kindern ohne Migrationshintergrund, die im Schuljahr 2020/21 in die Sekundarstufe kamen, gingen gerade einmal 0,6 Prozent auf die Hauptschule. Bei den Kindern mit Migrationshintergrund waren es viermal, bei den Kindern ohne deutsche Staatsangehörigkeit fast zehnmal so viele.

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