Für Schulen in Frankfurt

Eltern dürfen Filter kaufen

16.11.2020
, 08:50
Die Frankfurter Bildungsdezernentin Sylvia Weber erlaubt Elterninitiativen und Fördervereinen die Anschaffung von Luftreinigern. Gelüftet werden müsse trotzdem.

Die Stadt Frankfurt genehmigt die Anschaffung von Luftfiltergeräten für Klassenräume. Wenn Elterninitiativen oder Fördervereine die Geräte kaufen wollten, „werden wir den Weg zur Verbesserung der Raumluft an unseren Schulen freimachen“, teilt Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) mit.

Das Engagement von Eltern sei grundsätzlich zu unterstützen, andererseits seien Vergabefristen, Brandschutzbedingungen, Sicherheitschecks, professionelle Wartungen und klare Verantwortlichkeiten sinnvoll und nicht als unnötige Bürokratie abzutun. Die Geräte müssten Standards erfüllen, vorgeschrieben seien Hepa-Filter H13 oder H14 sowie ein Luftfluss von 1000 Kubikmetern je Stunde. Der Schallpegel dürfe mehr als 35 Dezibel betragen.

Weber hatte sich bisher skeptisch gegenüber Luftfiltern in Klassenräumen geäußert. Auch jetzt weist sie unter Berufung auf das Gesundheitsamt darauf hin, dass der einzige Schutz vor einer Infektion mit Covid-19 das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und regelmäßiges Querlüften sei. In Klassenräumen, in denen ein ausreichendes Lüften nicht möglich sei, werde die Stadt selbst Luftfilter beschaffen. Das Gesundheitsamt habe aber klargemacht, dass eine flächendeckende Anschaffung der Geräte nicht zielführend sei. Gelüftet werden müsse in jedem Fall.

Quelle: trau.
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