Kaum Verweigerer

„Maskenkontrolltag“ in hessischen Bahnhöfen und Zügen

Aktualisiert am 27.11.2020
 - 11:27
Beim „Maskenkontrolltag“ wurden in Hessen kaum Verstöße gegen die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt.
Die Bilanz des „Maskenkontrolltags“ in hessischen Bahnhöfen und Zügen fällt bisher positiv aus: Nahezu jeder hält sich an die Pflicht der Mund-Nasen-Bedeckung. Wer dennoch ohne erwischt wird, muss 50 Euro zahlen.

Bei einem landesweiten „Maskenkontrolltag“ in Bahnhöfen und Zügen haben Sicherheitskräfte am Freitag den korrekten Mund-Nasen-Schutz der Reisenden überprüft. An der Aktion waren die Bundespolizei, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) beteiligt. Die ersten Schwerpunktkontrollen führten die Teams am frühen Freitagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof durch, danach ging es zunächst weiter nach Fulda.

Kontrolliert wurde neben großen Bahnhöfen stichprobenartig auch in Fern- und Nahverkehrszügen sowie der S-Bahn. Wer grundlos ohne Maske erwischt wird und sich weigert, muss 50 Euro bezahlen. Laut RMV sind Maskenverweigerer inzwischen „die absolute Ausnahme“, ein Sprecher schätzte die Quote auf 0,3 bis 0,4 Prozent. Auch die Bundespolizei bezeichnete die Zahl als „verschwindend“.

Bislang können Kontrolleure lediglich einen Platzverweis aussprechen und die Personalien aufnehmen - nur die Ordnungsbehörden dürfen ein Verfahren einleiten. Ab 1. Januar 2021 dürfen die RMV-Kontrolleure die Vertragsstrafe auch selbst kassieren: Die Maskenpflicht wurde in die Beförderungsbedingungen aufgenommen.

Quelle: dpa
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