FAZ plus ArtikelEntwicklung von Maintal

Eine künstliche Stadt auf Wachstumskurs

EIN KOMMENTAR Von Luise Glaser-Lotz
19.05.2022
, 15:07
Neueröffnung: das Restaurant „La Main“ vor der evangelischen Kirche in Maintal-Dörnigheim.
Maintal im Osten Frankfurts ist einst aus vier Ortsteilen geformt worden und hat bis heute ein Identitätsproblem. Aber die Stadt entwickelt sich – nicht zuletzt dank ihrer engagierten Bürgermeisterin.
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Die Stadt Maintal hat seit Langem ein Identitätsproblem. Im Zuge der Gebietsreform wurde sie aus vier Ortsteilen geformt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dörnigheim liegt am schönen Mainufer und ist eher städtisch geprägt, ebenso Bischofsheim, das aber viel mehr Hochhäuser hat. Hochstadt mit seinen Streuobstwiesen ist ein idyllischer Ort, während Wachenbuchen ländliche Züge trägt.

Das fehlende Zentrum und die große Unterschiedlichkeit dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Maintal mit 40.000 Einwohnern nach Hanau die wichtigste Stadt im Osten des Rhein-Main-Gebiets und ein bedeutender Nachbar Frankfurts ist. Immer enger sind die beiden Städte zusammengewachsen, wobei Maintal nicht zur Schlafstadt Frankfurts geworden ist. Vielmehr hat sich die Stadt selbstbewusst entwickelt. Das ist seit sechs Jahren vor allem der parteilosen Bürgermeisterin Monika Böttcher zu verdanken, die trotz schwieriger politischer Verhältnisse viel auf den Weg gebracht hat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Glaser-Lotz, Luise (lu.)
Luise Glaser-Lotz
Korrespondentin der Rhein-Main-Zeitung für den Main-Kinzig-Kreis.
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