FAZ plus ArtikelFall Ayleen A.

Zweifel an der Qualität der Ermittlungen

Von Katharina Iskandar
11.08.2022
, 17:16
Im Teufelsee bei Echzell im hessischen Wetteraukreis wurde die Leiche der 14 Jahre alten Ayleen gefunden.
Der mutmaßliche Täter im Fall Ayleen hat weitaus mehr Mädchen sexuell belästigt als bisher bekannt - und zwar zu einem Zeitpunkt, als er noch unter Beobachtung stand.
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Im Fall der 14 Jahre alten Ayleen A. stellt sich immer mehr die Frage, ob die Ermittlungsbehörden, Gerichte sowie die Bewährungshilfe und die Psychiatrie den mutmaßlichen Täter Jan P. falsch eingeschätzt haben. Nach Informationen der F.A.Z. hat der 29 Jahre alte Tatverdächtige aus Waldsolms weit mehr jugendliche Mädchen sexuell belästigt als bisher bekannt – und das auch schon während der Zeit, in der er über das Programm für rückfallgefährdete Sexualstraftäter unter Beobachtung stand.

Zunächst waren drei weitere Fälle bekannt geworden, die sich im Zeitraum zwischen Ende März und Ende April dieses Jahres ereignet haben – zu einer Zeit, als die Führungsaufsicht bereits beendet war. Wie sich nun herausstellt, kommen jedoch zahlreiche weitere Fälle hinzu. So zeigte der junge Mann auch schon vor dem 25. Januar 2022 delinquentes Verhalten – als die Führungsaufsicht noch bestand.

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Quelle: F.A.Z.
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Katharina Iskandar
Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.
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