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Auf öffentlichen Plätzen

Stadt Frankfurt will stärker kontrollieren

Von Katharina Iskandar
Aktualisiert am 22.05.2020
 - 18:36
Die Stadt Frankfurt hat sich dazu entschlossen, den Friedberger Platz am Freitag zu sperren.
Nach der Sperrung des Friedberger Platzes will die Stadt Frankfurt auch auf anderen öffentlichen Plätzen stärker gewährleisten, dass der Infektionsschutz eingehalten wird. Das Ordnungsamt plant eine neue Strategie.

Die Leiterin des Ordnungsamts, Karin Müller, hat sich für intensivere Kontrollen auf stark frequentierten Plätzen ausgesprochen. Sie sagte dieser Zeitung, man brauche „eine langfristige Strategie, wie man in nächster Zeit mit der Situation umgeht, wenn sich größere Gruppen auf engem Raum treffen, ohne den Abstand zu wahren“

.Sie erinnerte daran, dass nach wie vor die Verordnung des Landes Hessen gelte, wonach Zusammenkünfte aufgrund des Infektionsschutzes unter bestimmten Bedingungen nicht erlaubt seien und notfalls sogar aufgelöst werden könnten. Müller sieht Handlungsbedarf unter anderem am Mainufer und am Opernplatz. Dort wurden am Mittwoch und Donnerstag „Berge von Müll“ festgestellt. „Das ist eine Situation, die nicht akzeptabel ist.“

Wie berichtet, hatte die Stadt mitgeteilt, am Freitag den Friedberger Platz zu sperren. Müller sagte, man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „nachdem wiederholt festgestellt wurde, dass sich zu viele Menschen auf dem Platz aufgehalten haben und sich nicht an das Abstandsgebot hielten“. Ansprachen durch die Stadtpolizei hätten viele der Besucher nicht nur ignoriert, sondern seien auch aggressiv geworden. Müller will nun Gespräche mit der Landespolizei führen, „um eine gemeinsame Strategie zu entwickeln“.

Die Polizei teilte mit, sie kontrolliere schon regelmäßig. Dabei verfolge sie einen „kommunikativen Ansatz“. Es werde zunächst das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Eine Sprecherin sagte, diese zeigten sich “in der Regel sehr verständnisvoll und kommen den Aufforderungen nach". So sei es auch am Donnerstagabend gewesen, als die Polizei zahlreiche Verstöße am Hafenpark festgestellt habe. Mit Hilfe von Lautsprecherdurchsagen sei es gelungen, auf die geltenden Regeln aufmerksam zu machen. Insgesamt variierten die Örtlichkeiten, an denen vermehrt Personengruppen festgestellt würden. Das sei auch „von Gegebenheiten wie zum Beispiel dem Wetter abhängig“.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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