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Marion Balzer und die Liebe zum Ballett

Von Eva-Maria Magel
07.04.2021
, 18:28
Bitteres Karriereende mit 40? Für die Ballettpädagogin Marion Balzer stand von Anfang an fest, dass sie einmal unterrichten möchte. Ihre ersten Pirouetten hat sie im Frankfurter „Luley“ gedreht – 2001 übernahm sie die Tanzschule.

Eines der vielen Klischees rund um den klassischen Tanz lautet, dass die armen Ballerinen früh nicht mehr auf der Bühne tanzen können. Und dann müssen sie Lehrerinnen werden. Ein ungutes Bild, das unterstellt, Unterrichten sei eine Art Abstieg. Und ignoriert, dass viele engagierte Pädagogen von Anfang an eine Laufbahn als Lehrkräfte anstreben.

Marion Balzer hat eine Karriere als klassische Tänzerin eingeschlagen. Aber sie wusste schon sehr früh, dass sie unterrichten möchte. „Ich brauche die Musik, die Atmosphäre, die Leute, und in meinem Kopf fühle ich jeden Schritt. Ich muss das weitergeben.“ Seit vielen Jahren ist sie eine geradezu leidenschaftliche Ballettpädagogin. Ihr Tanzstudio an der Brönnerstraße ist die älteste durchgängig betriebene Ballettschule in Frankfurt. Die Tanzpädagogin Waltraud Luley hat sie 1950 gegründet, 1958 zog die Schule in die Etage ein, in der bis heute Generationen von Kindern Ballett und Luleys Spezialität, den kreativen Kindertanz, erlernt haben.

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Autorenporträt / Magel, Eva-Maria
Eva-Maria Magel
Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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