FAZ plus ArtikelFrankfurter Gesicht

Christof Riess und die Handwerkskammer

Von Peter Lückemeier
25.10.2020
, 08:00
Christof Riess ist seit 17 Jahren Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Der verheiratete Vater einer Tochter und zweier Söhne ist bei allem Engagement aber nicht ausschließlich auf den Beruf konzentriert.

Wie gut, dass Christof Riess schon immer Frühaufsteher war, denn schon um 7 Uhr erreichte ihn der Anruf des damaligen Handwerkskammerpräsidenten Jürgen Heyne: Man habe seine Bewerbung aufmerksam gelesen, er möge sich doch bitte vorstellen. Riess tat das und wurde von der Vollversammlung der Kammer zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt. Am 1. Oktober 2003 trat er das Amt an, das er bis heute innehat. Riess macht den Eindruck, dass er mit seiner Aufgabe außerordentlich zufrieden ist.

Hauptgeschäftsführer einer Handwerkskammer – das klingt erst dann interessant, wenn man weiß, wie breit das Themenspektrum ist. Es reicht von den Gesprächen mit dem Repräsentanten der Kammer in Brüssel, der als Seismograph für die hiesigen Handwerker Fördertöpfe und administrative Fußangeln aufspürt, bis zum Versuch der Einflussnahme auf die städtische Verkehrspolitik, die es Handwerkern noch ermöglichen soll, ihre Kunden per Auto zu erreichen. Riess beschäftigt sich mit der Lage der Berufsschulen wie mit der Besetzung der Lehrstellen, nicht zuletzt ist er Chef der 270 Mitarbeiter der Kammer Frankfurt-Rhein-Main an sechs Standorten. Seine Arbeit macht er an der Seite des ehrenamtlich tätigen Präsidenten Bernd Ehinger, der tief verwurzelt ist in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und den nicht nur Riess als Glücksfall für die Handwerker empfindet.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot