FAZ plus ArtikelFrankfurter Gesicht

Ellen Harrington und die Welt des Films

06.02.2021
, 11:02
Egal ob Los Angeles oder Frankfurt: Was Ellen Harrington bewegt, ist die Liebe zum Film und deren Vermittlung. Seit 2018 stellt sie das als Direktorin des Deutschen Filmmuseums und Filminstituts unter Beweis.

Ellen Harrington hat zwei große Strecken in ihrem Leben zurückgelegt. Mindestens. Die eine Wegstrecke teilt sie mit dem Medium Film, für das sie zuständig ist: Sie kam, wie dieses, von Buch, Theater, bildender Kunst zum bewegten Bild. Und dann kam Harrington von Los Angeles nach Frankfurt. Zu Jahresbeginn 2018 hat sie als Direktorin die Leitung des Deutschen Filmmuseums und Filminstituts (DFF) übernommen.

Der Schritt, mit Mann, Tochter, Sohn die Zelte abzubrechen und in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt anzufangen, habe sie gereizt, sagt Harrington. Wobei ihre vorige Aufgabe nicht eben reizlos war: 24 Jahre lang stand Harrington im Dienst der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, also jenes Filmverbandes, der die Oscars vergibt. Sie hat Karriere gemacht und währenddessen zwei Kinder großgezogen – ein Balanceakt und immer noch keine Selbstverständlichkeit in Amerika. Als Veranstaltungsorganisatorin, Kuratorin, als Gründerin eines Outreach-Programms, das Kinder, Jugendliche und Studenten ans Haus brachte, als Kuratorin der Sammlungen und später Gründungskuratorin des neuen Museums, dessen Planung sie in engem Kontakt mit Renzo Piano begleitet hat.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot