FAZ plus ArtikelFrankfurter Gesicht

Matthias Klüh und die Liebe zu Uhren

Von Thorsten Winter
24.04.2021
, 11:29
Seit 2015 führt Matthias Klüh die einst in der Schweiz gegründete, 1995 nach Frankfurt transferierte Uhrenmarke Guinand. Der Frankfurter hat eine seit Kindheitstagen gewachsene Leidenschaft zu seinem Beruf gemacht.

Seine Familie lebt seit vielen Generationen in der Stadt. Hier hat Matthias Klüh die Schule besucht und sein Abitur gemacht. Er hält es mit der Eintracht, und das besonders gerne an Tagen, an denen die Mannschaft nicht vorne in der Tabelle steht. Erfolgsfans sehen anders aus. Klüh trägt einen „Frankfurt-Ring“, dem er nur seinen Ehering vorzieht. Mehr Frankfurt geht kaum. Zumal der 57 Jahre alte Unternehmer in seiner „Werkstätte“ genannten Firma in Rödelheim mechanische Uhren mit den Herkunftsangaben „Frankfurt am Main“ und „Hergestellt in Deutschland“ entwickelt, fertigt und verkauft.

Seit 2015 führt Klüh die ehedem in der Schweiz ins Leben gerufene Marke Guinand, die der Fliegeruhren-Pionier Helmut Sinn 1995 gekauft und an den Main transferiert hatte. Da war Sinn längst im Rentenalter. Schon als Kind war Klüh ihm über den Weg gelaufen. Denn während seiner ersten beiden Lebensjahre wohnte seine Familie über dem „schnellen Helmut“ in Rödelheim. Mit Uhren kam der Nachwuchs aber erst ein paar Jahre später in engeren Kontakt.

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Autorenporträt / Winter, Thorsten (thwi)
Thorsten Winter
Wirtschaftsredakteur und Internetkoordinator in der Rhein-Main-Zeitung.
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