FAZ plus ArtikelFrankfurter Gesicht

Harald Stenger, Bornheim und die Fußballwelt

Von Peter Lückemeier
02.02.2021
, 11:22
Der Bornheimer Harald Stenger ist Fußball-Kenner durch und durch. Seine Aufgaben bei der Frankfurter Rundschau und dem DFB haben ihn zu einem geschätzten Experten gemacht.

Für immer sein Herz an den Fußball verlor Harald Stenger, als die Eintracht 1959 Deutscher Meister wurde. Die Mutter hatte ihrem Sohn über Nacht eine Fahne genäht und nun stand er gemeinsam mit dem Vater an der Kaiserstraße, als die Mannschaft ihren Triumphzug vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt begann. Der Fußball hat ihn seither nicht losgelassen. Über diesen Sport hat er nicht nur geschrieben, er hat ihn zum Beruf gemacht – erst als langjähriger Redakteur der „Frankfurter Rundschau“, dann als Kommunikationschef des Deutschen Fußballbundes und heute als selbständiger Berater hinter den Kulissen.

Stenger ist ein Bornheimer Bub, geboren 1951, sein Vater hatte den Steinmetzbetrieb vor dem Bornheimer Friedhof. Er wuchs im Stadtteil auf, in Äquidistanz zum Riederwald der Eintracht und dem Bornheimer Hang des FSV. Hier in Bornheim fand sich aber auch die evangelische Johanniskirche, in deren Jugendarbeit sich Stenger bald engagierte. Zwanzig Jahre gehörte er später dem Kirchenvorstand an, war „den Frommen zu politisch und den Politischen zu fromm“. Für das Evangelische Jugendwerk organisierte er Sommer- und Winterfreizeiten für Jugendliche aus ganz Hessen. Er genoss das Gemeinschaftserlebnis und spürte dabei: „Das Leben hat mehr zu bieten als Fußball.“

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