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Sacha Stawski kämpft gegen den Antisemitismus

Von Hans Riebsamen
08.03.2021
, 14:38
Seit fast zwanzig Jahren kämpft Sacha Stawski gegen den Antisemitismus. Auf seiner Internetplattform sammelt er Vorfälle, die sich wegen der Corona-Verschwörungen nur vermehren.

Nach fast zwei Jahrzehnten engagierten Kampfes gegen den Antisemitismus kann Sacha Stawski keine gute Botschaft verkünden. Im Gegenteil. Wenn der mittlerweile 50 Jahre alte Chefredakteur auf die vielen Meldungen über judenfeindliche Vorfälle blickt, die seine Internetplattform „Honestly Concerned“ seit einigen Jahren erreichen, bleibt ihm nur diese bestürzende Bilanz: „Es ist immer schlimmer geworden.“

Von Hakenkreuz-Schmierereien in einem Bunker bei Kriftel im Taunus über jugendliche Internetspieler, die sich Hitler oder Himmler nennen, bis zu Sprüchen wie „schwuler Jude“ gegen seinen eigenen Sohn: Stawski muss sich mit immer mehr Fällen auseinandersetzen. Er begegnet Antisemitismus von Rechtsradikalen, Linksradikalen, Muslimen und immer häufiger auch von Personen aus der Mitte der Gesellschaft.

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