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Urs Hammer und die Schweizer Diplomatie

Von Peter Badenhop
22.02.2021
, 10:55
Der Schweizer Generalkonsul Urs Hammer vertritt seine Heimat seit 2017 in der Mainmetropole. Der Sohn deutscher Eltern wusste früh, dass er Diplomat werden wollte.

So stellt man sich den typischen Schweizer vor: ruhig, gelassen, höflich, zurückhaltend, sympathisch im weitesten Sinne, ausgestattet mit einer freundlichen Zugewandtheit und einem subtilen Humor. So gesehen, ist Urs Hammer tatsächlich ein typischer Schweizer. Eigentlich ist der Sechzigjährige, der im August 2017 als Generalkonsul der Alpenrepublik nach Frankfurt kam, aber auch ein bisschen deutsch. Schließlich stammten seine Eltern, ein Pfarrer und eine Physiotherapeutin, aus Mittelfranken. Nicht zuletzt deshalb spricht Hammer von Haus aus Deutsch und nicht wie viele seiner Landsleute Französisch oder Italienisch, obwohl er diese beiden Sprachen natürlich auch beherrscht – ebenso wie Englisch, Romanisch, Spanisch und Portugiesisch.

Geboren ist Urs Hammer 1960 in Chur, der Hauptstadt des Kantons Graubünden. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Bivio am Fuße des Julier-Passes und in St. Moritz, wo er 1979 die Matura ablegte, die Schweizer Version des Abiturs. Es folgten der Militärdienst bei der Gebirgsinfanterie und das Studium der Geschichte mit den Schwerpunkten Schweiz und Amerika sowie englischer und amerikanischer Literatur im Nebenfach an der Uni Basel, das er – selbstverständlich, möchte man sagen – mit der Promotion abschloss.

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Peter Badenhop - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Peter Badenhop
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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