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Pater Heinrich Watzka

Von Peter Lückemeier
30.01.2021
, 10:59
Pater Heinrich Watzka ist Oberer der Jesuitenkommunität an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt. Er stapelt eher tief, findet die Liste seiner Publikationen zu kurz und die Zeit bis zur Habilitation 2007 zu lang.

Heinrich Watzka ist Oberer der Jesuitenkommunität in Sankt Georgen. Von den Gelübden, die ein Ordenspriester ablegt, fällt Heinrich Watzka die Armut wohl am schwersten. Nicht, weil er gern eine Villa oder einen Porsche besäße, sondern weil er gern gut isst und auch einen ordentlichen Tropfen zu schätzen weiß. „Das Laster der Restaurantbesuche“ geht wahrscheinlich darauf zurück, dass sein Vater Küchenchef war und später in der Limburger Altstadt einen Gasthof betrieb.

Geboren am 5. Oktober 1954 in Elz, wuchs er in der volkskirchlichen Tradition des Limburger Raums auf und beschloss im Alter von fünf Jahren, angetan von den theatralischen Wundern der Liturgie, Priester zu werden. Dieser Wunsch rückte, obwohl er ein „enthusiastischer Ministrant“ war, zu Abiturzeiten ein wenig in den Hintergrund. Eisenbahningenieur oder Philosoph hieß jetzt die Alternative.

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