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„Nicht mit Leben gefüllt“

Rathauschef: Stadtparlament in Paulskirche tagen lassen

Von Falk Heunemann
Aktualisiert am 13.01.2020
 - 12:34
Bis zum 175. Jahrestag der Frankfurter Nationalversammlung im Jahr 2023 soll die Kirche saniert werden.
Die Paulskirche ist derzeit nicht mit Leben gefüllt, wie der Frankfurter Rathauschef meint. Er schlägt vor, das örtliche Stadtparlament in dem nationalen Wahrzeichen tagen zu lassen.

In der Diskussion über die Zukunft der Paulskirche hat der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) vorgeschlagen, dort künftig die Stadtverordnetenversammlung tagen zu lassen. Bisher finden die Plenarsitzungen im Rathaus Römer statt. Die Paulskirche, in der 1848 das erste gesamtdeutsche Parlament zusammenkam, sei derzeit nicht mit Leben gefüllt, sagte Feldmann auf dem Neujahrsempfang des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Das Geld, das derzeit für die Sanierung des Plenarsaals im Römer eingeplant sei, könne in die Paulskirche investiert werden.

Der säkularisierte Kirchenbau soll bis zum 175. Jahrestag der Frankfurter Nationalversammlung 2023 saniert werden. Er war nach der Zerstörung 1944 wiederaufgebaut und zuletzt in den achtziger Jahren umfassend renoviert worden. Umstritten sind die künftige Nutzung, das als Ergänzung geplante „Haus der Demokratie“ und die Finanzierung der Vorhaben.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Heunemann, Falk
Falk Heunemann
Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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