FAZ plus ArtikelKiezbesuch in Frankfurt

Im Rotlicht machen sich die Hipster breit

Von Alexander Jürgs, Frankfurt
07.08.2021
, 20:07
Das Frankfurter Bahnhofsviertel wird immer schicker, das alte Kiezflair will trotzdem nicht weichen. Im legendären Frankfurter Nachtklub „Pik-Dame“ kommt nun beides zusammen.
ANZEIGE

An der Sichtbetonwand hängen die Porträts der Frauen, die hier in den neunziger Jahren getanzt und sich ausgezogen haben, klassische Schwarz-Weiß-Fotos, von einem Profi gemacht: Ornella und Simone aus Bratislava, Xavera, die von den Philippinen nach Frankfurt gekommen war, Deborah, die Italienerin. Als die Stripperinnen sich damals vor den Männern räkelten und entblätterten, war Max Coga noch ein Kind.

Heute, mittlerweile 32 Jahre alt, steuert er die Geschicke in der „Pik-Dame“, dem ältesten Nachtklub im Frankfurter Rotlichtviertel. 1959 hat sein Großvater den Laden aufgemacht. Nach ihm führten Cogas Vater und sein Onkel, Oliver und Thorsten Gauß, die Geschäfte. Die beiden arbeiten auch weiterhin mit im Betrieb, doch von nun an soll es Coga sein, der im Klub an der Elbestraße den Ton angibt. „Jetzt bin ich an der Reihe“, sagt er selbstbewusst.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Jürgs, Alexander
Alexander Jürgs
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Frankfurt Jobs
Jobs in Frankfurt finden
Immobilienmarkt
Immobilien kaufen, mieten und anbieten
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
ANZEIGE