FAZ plus ArtikelBarrieren für Behinderte

Wenn Sprache den Weg verstellt

Von Hanna Koban
03.08.2021
, 18:04
Teilhabe: Stadtführungen in leichter und einfacher Sprache gibt es in Frankfurt schon seit einigen Jahren. Hier erklärt VHS-Mitarbeiterin Andrea Maschke den Teilnehmern das historische Römer-Ensemble.
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Für Menschen mit Behinderungen gibt es viele Barrieren. Auch Sprache ist eine davon. In Ansätzen gibt es Lösungen, einige Unterlagen sind bereits in einfacher Sprache verfügbar, die Menschen die Welt eröffnen sollen.
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Kaoutar El Ajouaoui will Literatur lesen. Zum Beispiel die Sherlock-Holmes-Romane von Arthur Conan Doyle. Das Problem: Lange Sätze und komplizierte Wörter versteht sie oft nicht. El Ajouaoui arbeitet bei den Praunheimer Werkstätten, der größten Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung in Frankfurt.

Um allen Menschen in Frankfurt Teilhabe zu ermöglichen, möchte die Volkshochschule Frankfurt (VHS) ihr Angebot barrierefreier gestalten. Einen inklusiven Leseklub und einen Gebärdensprachkurs gibt es schon. Mit dem Pilotprojekt „Kurs auf Inklusion“, das vom Hessischen Kultusministerium mit 138.000 Euro gefördert wird, sollen die Kurse selbst so gestaltet werden, dass zum Beispiel auch Menschen mit geistiger Behinderung teilnehmen können.

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