FAZ plus ArtikelNetzwerk von Gesundheitsämtern

Ein Hygienekonzept für alle Veranstaltungen

Von Marie Lisa Kehler
01.03.2021
, 07:14
Die hessischen Gesundheitsämter haben ein Netzwerk gegründet, um einheitliche Genehmigungsverfahren zu entwickeln. Damit sollen Arbeitsprozesse in den Ämtern vereinfacht und mehr Transparenz geschaffen werden.

Die Hessische Landesregierung hat schrittweise Lockerungen in Aussicht gestellt. Kleinere Veranstaltungen könnten, je nach Infektionsgeschehen, schon im April wieder genehmigt werden. Die Gesundheitsämter des Landes haben sich nun zusammengetan, um Standards für einheitliche Genehmigungsverfahren zu entwickeln. 19 der insgesamt 24 Gesundheitsämter in Hessen haben sich dem „Netzwerk Veranstaltung“, das durch das Frankfurter Amt initiiert wurde, angeschlossen. Ziel ist es, gemeinsame Empfehlungen und Verfahrensvorschläge zu erarbeiten und sowohl Arbeitsprozesse in den Ämtern zu vereinfachen als auch bei den Genehmigungsverfahren Einheitlichkeit zu schaffen.

„Wichtig war es, die unterschiedlichen Maßstäbe anzugleichen“, sagt Özden Dogan, Koordinator des Projekts. Es sei Veranstaltern nicht mehr zu erklären gewesen, wieso in einer Frühphase der Pandemie ein Event unter Einhaltung gewisser Auflagen in einer Region genehmigt wurden, in anderen aber nicht. Täglich wenden sich nach Angaben von Dogan Veranstalter an die Ämter, um Hygienekonzepte abzustimmen. „Alle wollen für den Sommer planen. Wenn wir dann erst anfangen zu beraten, wäre es zu spät.“

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Kehler, Marie-Lisa
Marie Lisa Kehler
Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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