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Hessen schiebt mehr Straftäter ab

Von Ewald Hetrodt
20.01.2022
, 19:13
Mit Hand- und Fußfesseln: Abschiebung eines Afghanen am Frankfurter Flughafen
Hessen hat wieder mehr Straftäter abgeschoben. Das hat mit PCR-Tests zu tun. Innenminister Beuth klagt über die Forderung von Bundesinnenministerin Faeser, mehr „reguläre Migration“ zu ermöglichen.
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Die hessischen Sicherheitsbehörden haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Kriminelle abgeschoben als im Jahr 2020. Wie Innenminister Peter Beuth (CDU) der F.A.Z. am Donnerstag mitteilte, stieg die Zahl um ungefähr ein Fünftel auf 340. Eine Erklärung dafür ist die Anschaffung von PCR-Testgeräten. Damit reagierte das Land auf eines der Abschiebungshindernisse. Es besteht in der Bedingung der Herkunftsstaaten, ihre straffällig gewordenen Angehörigen nur einreisen zu lassen, wenn sie einen aktuellen PCR-Test mit negativem Ergebnis vorweisen können.

Die nun zur Verfügung stehenden Anlagen ermöglichen es den hessischen Behörden, am Tag der geplanten Rückführung Tests vorzunehmen, die in kürzester Zeit verlässliche und rechtssichere Ergebnisse hervorbringen. Als weiteren Grund für die Zunahme der Abschiebungen nennt das Innenministerium die inzwischen wieder gestiegene Zahl der Flugverbindungen.

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Quelle: F.A.Z.
Ewald Hetrodt - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Ewald Hetrodt
Korrespondent der Rhein-Main-Zeitung in Wiesbaden.
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